Nach zwei Studioalben zum Jahrtausendwechsel war es lange ruhig geworden um Chris, Scott & Co. Vor einigen Jahren gab es dann mit den digitalen Veröffentlichungen von „IV v1.0“ und „IV v2.0“ die ersten Lebenszeichen der Band aus Chicago. Das Konzept hinter diesen Releases war, den Fans ein ganzes Album in kleinen Portionen zu geben, um so im Gespräch zu bleiben (Interview im Twilight). Nun scheint man sich doch unentschieden zu haben und hat alle Songs zu einem kompletten Album zusammengefasst. Die sechs bereits erschienen Songs wurden remixt und remastered und durch sechs brandneue Songs ergänzt. Und das Ergebnis kann sich wahrlich hören lassen. Knallharte Riffs, vertrackte aber gut verdauliche Rhythmen und viel Melodie zeichnen „Ion Vein“ aus. Damit dürften sich alle Fans von TAD MOROSE (auf „Matters oft he Dark“), MORGANA LEFAY, NEVERMORE, aber auch FATES WARNING angesprochen fühlen. Und mit Songs wie dem genialen „This is Me“, „Anger Inside“ oder „Alone“ fahren die Amis wirklich große Geschütze auf. Den ersten unveröffentlichten Song gibt es mit „Face The Truth“ und Freunde des progressiven Power Metal dürften hier wahre Freudensprünge machen – ich erinnere mich nicht daran, dass irgendeine Band in letzter Zeit bessere Songs abgeliefert hat – inklusive TAD MOROSE. Ein wirklicher Jahrhundertsong ist jedoch das oben erwähnte „Alone“. Mit seinen rasiermesserscharfen Riffs, dem treibenden Rhythmus und dem genialen Refrain gehört der Song sicherlich zu den absoluten Highlights des Albums.
Alle Welt spricht von Bands wie SANCTUARY und irgendwelchen Reunions. Dabei werden die echten Perlen des Genres allzu oft übersehen – ION VEIN gehören mit Sicherheit dazu und „Ion Vein“ sollte in keiner Sammlung fehlen.
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