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Iron Lamb - Fool's Gold

VÖ: 29. Januar 2015   •   Label:  High Roller

Im Vergleich zum Debüt klingt ´Fool's Gold´ etwas erwachsener. Der Einfluss von MOTÖRHEAD Scheiben, die um 1980 veröffentlicht wurden, ist, insbesondere was die Gitarrenarbeit angeht, schon beim Opener deutlich hörbar. Johan Wallin (der bei REPURGANT oder GENERAL SURGERY wesentlich härtere Töne angeschlagen hat) macht auch keinen Hehl daraus, dass er ein großer Anhänger von Fast Eddie Clark ist.
Der Beginn des folgenden ´Smile Now Cry Later´ erinnert nur am Anfang stark an ´Schrei nach Liebe´ von der Ärzten. Ein Track mit guter Hookline und Hitpotential, der ein bisschen wie eine dreckige Ausgabe der HELLACOPTERS klingt.
Im Anschluss tendiert der Sound dann aber wieder eindeutig in Richtung MOTÖRHEAD ohne eine stumpfe Kopie zu sein.
Ein Break gibt es dann bei  ´Leave Me Be´, das stilistisch Gothic Rock bietet. Hier hat Rob Coffinshaker (GEHENNAH) die cleanen Vocals übernommen. Der Song ist OK, mir aber zu zahm.
Beim folgenden ´Pink Mist´ finden IRON LAMB dann mit Pauken und ohne Trompeten wieder in die Spur. Und so rocken sich die Stockholmer weiter durch das Album. Wie schon beim Debüt  finde ich die Tracks wie ´Mockingbird´am stärksten, in denen die Band eigenständig und frisch klingt und sich von den Vorbildern löst. Der Rausschmeißer ´Deadend Blues´ erinnert mich dagegen zu sehr an MOTÖRHEADS ´Metropolis´.

Wer ein ein dreckig rockendes Album sucht, das nicht pubertär daherkommt, wird an ´Fool's Gold´ seine Freude haben.

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