Während der erste Song „Breaching the Asylum“ noch etwas lethargisch im Midtempo Bereich und mit spoken words unterlegt beginnt, ändert sich dies schlagartig, als Frontmann Maurizio Iacono einsetzt. Fortan ballert es nur so aus den Boxen. Die Marschrichtung ist festgelegt: Wie gewohnt bieten die vier Kanadier eine wohldosierte Mischung aus groovendem und ballerndem Deathmetal, Shouts und Growls und der einen oder anderen Gitarrenmelodie. Wirkliche Innovationen finden sich auf der Scheibe nicht, aber wer will das schon? KATAKLYSM beweisen, dass man sich auch nach über zwanzig Jahren Bandgeschichte treu bleiben kann und auch nach solch langer Zeit handfesten Melodic Death Metal abliefern kann. Da sollten sich IN FLAMES vielleicht einmal eine Scheibe von abschneiden. Zwar ist das Vorgängeralbum „Waiting for the end to come“ mit deutlich mehr Höhepunkten gesegnet gewesen, doch das tut dem Hörgenuss für sich genommen keinen Abbruch. Mein persönlicher Anspieltipp ist übrigens „Thy Serpents Tongue“!
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