Mit Diego Marchesi steht ein sehr guter Mann am Mikro, dessen Stimme sich in mittleren Lagen bewegt und recht charismatisch wirkt. An manchen Stellen erinnert das an eine entspannte Version von Ray Alder (FATES WARNING) oder Devon Graves (PSYCHOTIC WALTZ, DEAD SOUL TRIBE). Das Album hat den neben genannten Einflüssen aber mehr zu bieten. An einigen Stellen erkenne ich ein wenig neuere OPETH, dann wieder melancholische MARILLION oder RIVERSIDE. Auffällig ist, wie ausgearbeitet und reif das Material ist. Ein gutes Beispiel hierfür ist das akustisch beginnende „Adrift“, das mit einer tollen Gesangslinie überzeugt. Am kompliziertesten ist der 8 Minütige Titeltrack, der vor Wendungen strotzt. Beim letzten Song „If Only“ wendet sich das Blatt schließlich ab von der Melancholie zur Hoffnung. Damit haben KINGCROW ein zu einseitiges Album gekonnt vermieden.
Interessenten sollten sich das aktuelle Video der Band „The Moth“ ansehen, um einen ersten Eindruck zu gewinnen.
Eine klare Empfehlung für Progressive Metal Fans.
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