Werk liegt nun gerade vor mir und dreht sich wie wild in meinem Player.
Kratzig wie ein Wollpulli ist der Gitarrensound, die Produktion etwas knarzig, doch durchaus kraftvoll. Während ich mich zunächst im Gefilde des Todesbleis wiederzufinden schien, wurde bald klar, dass sich der Fünfer doch eher dem brutalen Thrash Metal verschrieben hat. Sänger Eddie brüllt wie ein Stier beim spanischen Stierkampf und Drummer KRUZIFIZTION gibt meist genauso viel gas wie oben genannter Ochse, wenn er hinterm roten Tuch her ist.
Insgesamt pfügen die Spanier acht mal durch den Metalacker. Während die Brutalität des Quintetts tiefe Furchen hinterlässt, fehlt mir persönlich noch etwas die echte Kultivierung des Ackerlandes, denn wirklich im Ohr bleiben die Songs nicht. Hier würde ich mir wünschen, dass in Zukunft noch etwas an der Eingängigkeit der Songs gearbeitet wird - ein paar einprägsame Licks, noch mehr "Melodie" im Refrain.
Wer sich den spanischen Agrodeath mal zu Gemüte führen möchte, der kann die nötigen Infos hier finden:
http://www.kublakhan.es/base.html
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