KYNG haben sich auf den Heavy Rock ‘N‘ Roll spezialisiert und wissen auch definitiv, wie man diesen auf Platte bringt.
Mir gefällt vor allem die härtere Gangart sehr gut. Gekonnt lassen sie die Gitarren aufkreischen und liefern knallige Bässe und Drums als weitere Verstärkung.
„In The Land Of Pigs“ ist für mich eindeutig der stärkste Song des Albums, und lässt auch meinen Kopf auf und ab wippen. Mit solider Bassline legt der Song los und wird auch vom Schlagzeug passend untermalt. Das Gitarrenriff ist dann nochmal die Krönung für diesen Song. Meiner Meinung nach wird das Potenzial des Songs allerdings nicht voll ausgeschöpft, was zum Teil auch am Gesang liegen könnte.
Der Gleichnamige Titeltrack „Burn The Serum“ stellt ein Paradebeispiel für guten Heavy Rock ‘N‘ Roll zur Schau. Das etwas langsamere Intro nimmt im Verlaufe des Songs härtere Ausmaße an und kann somit definitiv Punkte sammeln.
„Lost One“ wartet mit einem netten Gitarrensolo auf und auch der Gesang passt hier besser zum Rest des Songs.
Bei „Electric Halo“ finde ich den Gesang, von allen Songs des Albums, am gelungensten. Das Zusammenspiel aus den Instrumenten und der Stimme passen hier einfach sehr gut zusammen.
Ich persönlich finde jedoch, dass sich der Sänger, und gleichzeitig auch Gitarrist, lieber nur auf sein Instrument konzentrieren sollte. Ein passenderer Sänger würde die Musik noch einmal besser hervorheben und die Band komplettieren.
Alles in Allem gefällt mir das Album aber ganz gut. Allerdings wird es auf Dauer etwas langweilig, da das gewisse Etwas fehlt. Der Sänger weiß zwar mit seiner Stimme umzugehen, vom Hocker haut sie mich trotzdem nicht. Für eine paar angenehme Hörminuten ist aber definitiv gesorgt.