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Like A Storm - Catacombs

VÖ: 12. Juli 2018   •   Label:  Century Media

Mit „Catacombs“ ist der Band in meinen Augen ein würdiger Nachfolger des 2015 erschienenen Albums „Awake The Fire“ gelungen. Die einzelnen Tracks beinhalten alles was das Metal-Herz begehrt: einprägsame Gitarrenriffs, treibende Drums, unterspielt mit melodischen Keyboardklängen und dazu der Gesang von Leadsänger Chris Brooks, in all seine Facetten von hoch bis tief und klar bis verzerrt. Von düsteren Klängen wie beim Opening Song „The Devil Inside“, vom Didgeridoo unterstützt, bis hin zu ruhigeren Passagen in „Hole In My Heart“, ist alles dabei.

Hierbei kam ich nicht umher gewisse Parallelen zu anderen Bands, wie z.B. Breaking Benjamin zu erkennen. Dies ist aber in keiner Weise negativ gemeint, sondern könnte ein Indikator dafür sein, wo sich die Band in Zukunft einordnen könnte.  Das ganze Album ist in sich stimmig und geht auch wie gewohnt durch harte Gitarrenriffs ordentlich voran. Die Anordnung der Tracks scheint wohlüberlegt, so dass man aus dem Rocken nur schwer wieder herauskommt. Wenn man dennoch etwas zu bemängeln will, so hätte der eine oder andere Tempowechsel mehr, egal in welche Richtung, dem Album den gewissen Extra-Kick gegeben.

Dennoch hat die Band sich musikalisch weiterentwickelt, ist ihrem Stil aber trotzdem treu geblieben. Durch „Catacombs“ wird die ohnehin stetig wachsende Anhängerzahl sehr wahrscheinlich nochmal ordentlich ansteigen.

Marco Hannemann

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