VÖ: 04. August 2005 • Label: Tiefdruck-Musik/Universal
04. September 2006
Von harten, ja schon fast Doom Metal angehauchten, Tracks wie „Steamhammer“ bis zu Metalballaden wie „Need To Fell“, oder dem völligen Stillbruch wie „Stille“, ist alles vertreten. Der Großteil der Tracks siedelt sich aber im Nu Metal Bereich an und besticht durch solide Gitarrenarbeit und netten Melodien. Gesanglich wechselt sich Geshoute mit cleanen Parts ab und passt sich perfekt in das Klanggerüst ein. Leider schwächelt Sänger Ben an manchen wenigen Stellen etwas, was den Gesamteindruck aber nur leicht mindert. Dafür wird man aber, wie bereits angesprochen, mit einer recht hohen Abwechselung entschädigt und man scheut sich nicht einen Track in eine völlig andere Richtung gehen zu lassen, wie der Rest des Albums. Etwa der Song „Stille“ ist ein perfektes Beispiel dafür. Einerseits ein kompletter Stilbruch, andererseits passt es doch irgendwie perfekt ins Schema von „Isle Of View“. „Stille“ besticht etwa durch eine sehr melancholische Melodie und einem deutschen Text. Aber auch die Metalballade „Need To Fell“ hat es mir ziemlich angetan, welche durch einen weiblichen gesanglichen Konterpart besticht. Erwehung sollte man noch einer Coverversion von „Sunglasses At Night“ schenken. Die Frischzellenkuhr hüllt diesen Klassiker in ein recht frisches und dynamisches neues Gewand, was ihm zweifellos recht gut steht. Mad Doggin liefern eine wirklich schöne, abwechselungsreiche Nu Metal Platte ab, bei der man, ohne groß zu grübeln, mit ruhigem Gewissen zugreifen kann.
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