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Massacra - Day Of The Massacra

VÖ: 31. Oktober 2013   •   Label:  Century Media

Vielleicht passt so aggressive Musik auch eher zum Heineken am Rotterdamer Hafen als zum Rotwein an der Côte d’Azur . Wie dem auch sei. ´Day Of The Massacra´ zeigt die Entwicklung der Band. Die Jungs haben als reinrassige Thrash Combo begonnen. Später tendierten sie auf ´Enjoy The Violence´ (mit dem Oberhit ´Ultimate Antichrist´) eher in Richtung Death Metal. Bei ´Sick´ gab es dann bedingt erfolgreiche Versuche so modern wie Sepultura zu klingen.

Die Demos erinnern an frühe Kreator/Tormentor Tage, mit dem Unterschied, dass Massacra etwas schneller zu Werke gingen. Auch die Toms klingen wie bei ´Pleasure To Kill´ – Kartonattacke!

Die letzten beiden Demos sind nicht nur für eingefleischte Fans der Band interessant. Hier gibt es ungezügelten Thrash, der auf Melodien verzichtet und bei den Soli wird Chaos verbreitet. Wie es sich Ende der 80er gehörte, wurde ordentlich Hall verwendet. Schade ist, dass der Bass nur auf dem ´Final Holocaust´ richtig zu hören ist, hier bereichert er den Sound.

Die Produktion des ersten Demos ist leider kurz vor der Schmerzgrenze - die Gitarren sägen am Trommelfell, dass es keine Freude mehr ist. Aber wenn eine solche Scheibe rauskommt, sollte sie natürlich komplett sein. Zensieren kann ja jeder selber.

Da es ein fettes Booklet gibt, sollte sich jeder Fan der ersten Bandphase diese Scheibe (die es auch als Vinyl, so aber leider nur über das Label gibt)in die Sammlung holen. Alle, die auf rauen, wilden Thrash ohne viel Melodie stehen, sollten ebenfalls ein Ohr riskieren.

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