"Sleep" ist die zweite Scheibe der Nordlichter, allerdings war das 2005er Debüt nur in Russland und Japan erschienen.
Die 10 Songs drücken mit ordentlich Metal Power aus den Boxen und ich fühle mich (vor allem aufgrund der Stimme) an Blaze erinnert, aber auch musikalisch bewegt man sich in den bodenständigen Gefilden des Melodic Power Metal - es gibt kein hohen Gekreische oder übermässiges Keyboardgedudel - stattdessen erdige Riffs und kratzige Vocals. Nur hier und da fügen die Jungs eine Prise Prog hinzu, so dass man manchmal fast etwas an härtere Yngwie Malnsteen (ohne die Soli) erinnert wird.
Das Album läuft mittlerweile in meinem Player heiß, doch leider fehlt den Songs etwas die Nachhaltigkeit. Zwar erkennt man einzelne Songs schon wieder, doch es gibt keine Hookline, die man auf der Straße plötzlich vor sich hin pfeift. Hier gibt es also noch Nachbesserungsbedarf.
Unterm Strich ist "Sleep" ein ehrliches, solides und bodenständiges Metalwerk.
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