Zum Hauptinhalt springen

Blowin' Up The Machine

VÖ: 01. Juni 2007   •   Label:  Frontiers


Phantom Blue sahen zwar damals irgendwie ganz gut aus, konnten mich trotz einer Vorliebe für Poserrock aber nie wirklich überzeugen. Meldrum gehen bedeutend härter zu Werke und Sängerin Moa Holmsten setzt ihre Stimme recht hart und variable ein - schon beim Opener "Purge" schreit sie ziemlich aggressiv rum (erinnert hier manchmal an eine tiefe Version der Guano Apes).
Die Mädels, die übrigens von Drumgott Gene Hoglan (Death, Testament, Strapping Young Lad) unterstützt werden, wollen rotzig sein und rocken, haben aber durchaus viele eher schwermütige und moderne Riffs im Angebot - ihre Songs sind jedenfalls nicht immer leichte Kost. Dementsprechend braucht man auch eine gewisse Aufwärmphase, um mit dem Album ins Reine zu kommen. Der beste Song ist eindeutig "Another Kind", das einen sehr gelungenen Refrain hat - hier wird wirklich gerockt.
Anfangs fand ich die Scheibe recht schwach, mittlerweile muss ich sagen, dass sie doch ganz gelungen ist und "Meldrum" doch mehr zu bieten haben als nur lange Haare und auffällig zur Schau gestellte Geschlechtsmerkmale. Antesten lohnt sich auf jeden Fall, aber wie gesagt: mit einer kurzen Hörpobe bei Media Markt ist es bei dieser Scheibe wohl nicht getan, man muss sie schon unzählige Male durchlaufen lassen.

Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren  
Hinweis

Eine Ablehnung wird die Funktionen der Website beeinträchtigen. Möchten Sie wirklich ablehnen?