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Miasmal - Cursed Redeemer

VÖ: 20. April 2014   •   Label:  Century Media

Erst in der letzten Woche beim Angrillen lief mal wieder die exzellente ´Autumn Years´ von Furbowl und wir haben bedauert, dass es mit Ausnahme von Hearse keine Band gibt, die dem Death ´n´ Roll in dieser Form und Qualität fröhnt. Es schien, als hätte Johan Liiva das Monopol auf diesen Sound. Nun stellt sich raus, wir hatten MIASMAL nicht auf dem Schirm.
Die Schweden klingen Furbowl sehr ähnlich, sie sind vielleicht etwas schneller unterwegs. Auf ´Cursed Redeemer´ rocken sie sich mit tonnenweise Groove durch den urwüchsigen Death Metal. Dabei schaffen sie es, gleichzeitig souverän und sehr frisch zu klingen. Diese Platte hat genau die Atmosphäre, die eine Death Metal Scheibe für mich braucht. Dazu trägt auch die Produktion bei. Das Album wurde in der Heimatstadt bei dem legendären Studio Fredman (unter anderem At The Gates und Martyrdöd) aufgenommen, das der Scheibe genau den richtigen Sound für diese Musik gezimmert hat.
Einzig das Cover kann mich nicht wirklich begeistern, da hat mir das düstere Artwork des Debüts wesentlich besser gefallen. Trotz des geringen Abzugs in der B-Note sollten sich alle, die auf rockenden, erdigen Death Metal (der nicht so kitschig wie der von Six Feet Under klingt) stehen, diese Platte schleunigst besorgen.

Endlich gibt es mal wieder eine Band, bei der der Name ins Schwarze trifft. Der Sound von MIASMAL ist im besten Sinne hoch ansteckend. Inkubationszeit? Spätestens zur Mitte des Openers bricht das Death Metal Fieber beim Hörer aus.

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