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Montreal - Alles auf Schwarz

VÖ: 27. Oktober 2005   •   Label:  Hamburg Records

Gut, die Punkerocker, die sich nur wenige um Konventionen scheren, weisen unübersehbare Parallelen zu Bands wie den Ärzten oder auch den Toten Hosen auf, sind aber doch eigenständig genug, um als Kopien irgendeiner Kapelle bezeichnet zu werden. Die Band versprüht einfach unbeschwerte Spielfreude und jede Menge Witz. Schon der Opener lädt zum Mitrocken ein, aber erst Songs wie das unvergleichliche „Ubahnlinie 2“, „Ein Lied mehr“, „Solange die Fahne weht“ oder das getragene „Dann versinkt die Welt in Schweigen“ bringen das volle Potential des Trios zum Vorschein. Dabei bin ich von den witzigen Texten vollkommen begeistert und in „Solange die Fahne weht“ finde ich fast unsere ganze Redaktion wieder: „Hast du keinen Nietegürtel, bist du nichts in deinem Viertel“ (Hübi und Daniel) oder „eightball, würfel, flammen, karten, nur die Harten kommen in den Garten“ (Trille). Produziert wurde das ganze Spektakel von Pyogenesis’ Flo Schwarz, so dass für einen entsprechend druckvollen Sound gesorgt ist und da ich die Kritik der Band an kurzen Hardcoresongs teile, kann es hier nur eine hohe Punktzahl geben. Einen Punkt ziehe ich allerdings aufgrund der o.g. Parallelen ab. Trotzdem ein geiles Album.

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