VÖ: 20. September 2003 • Label: Metal Mind Productions
20. September 2003
Darüber hinaus gibt es jedoch auch weitere Inspirationsquellen zu verzeichnen, so dass man „Blackstar“ als sehr eigenständige Mischung aus Soulfly, Machine Head, Biohazard und den H-Blockx bezeichnen kann.
An tonnenschweren Nackenbrecherriffs mangelt es ebenso wenig wie an fetten Doublebass-Grooves und einer astreinen Produktion. Obwohl mir Sänger Fajfers von Static X geklaute Stachelfrisur ziemlich auf den Sack geht, muss man sagen, dass er ein ausgesprochen guter Sänger ist, der den Songs von None zur nötigen Abwechslung und einem gewissen Wiedererkennungswert verhilft. Doch mit exzellentem Riffing und gutem Gesang ist „Blackstar“ noch lange nicht am Ende. Der Song „Burning Land“ kann mit einem wunderschönen – nicht aus dem Synthesizer stammenden – Streicher-Intro glänzen, während der zugegebenermaßen etwas zu elektro-lastige „Tom Horn 2000 Remix“ von „Around Me“ mit jazzigen Passagen überrascht. Und zu guter Letzt: Keine nervigen Turntables! Das ist ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt!
Obwohl ich dem so genannten Nu Metal mit unverminderter Feindseligkeit gegenüberstehe und Soulfly noch nie leiden konnte, haben None mich mit „Blackstar“ überzeugt. Wer hätte das gedacht?
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