Doch so neu und aktuell ist "Nihil" nur mitnichten, wurde das Album doch bereits im Frühjahr 2006 in einer Höhe von 500 Exemplaren als Eigenproduktion veröffentlicht. Diese Erstauflage war jedoch flugs ausverkauft, so das Prophecy dieses Erstlingswerk nun für jedermann zugänglich machen.
Aber wie dürfen wir uns nun die Musik der Eidgenossen vorstellen? NUCLEUS TORN experimentieren auf "Nihil" mit einem breiten Spektrum von Musikrichtungen, so dass hier ein illustres und bizarres Werk vorliegt, welches mit einer Mischung aus Folklore, Progressive Rock, extremen Metal und klassischer Musik vordergründig geradezu abweisend wirken muss.
Die sieben Titel kommen überwiegend von akustischen Gitarren, Streichern und Flöten getragen und vermeintlich schwermütig sowie erdverbunden daher und wirken ein ums andere Mal deutlich disharmonisch. Vergleiche zu anderen Bands verlaufen sich bei NUCLEUS TORN im Nichts, weshalb ich an dieser Stelle Bandgründer Fredy Schnyder zitieren möchte, der im Label-Info verkündet: "Wer "Nihil" hört soll in der Irre wandern, im Moment ist die Reise das Ziel."
Allerdings empfehle ich dringendst, diese Reise auf www.nucleustorn.ch anzutesten.
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