NUM SKULL haben nie die Popularität erfahren, die sie verdient hätten. Als sich die Band 1985 gründete, hörte man wohl gemeinsam die in jenem Jahr frisch erschienen Alben von KREATOR (´Pleasure To Kill´) und S.O.D (´Speak English Or Die´). Und flux wurden die Stile der beiden Combos zu einem hochenergetischen Gebräu zusammengemischt. Drei Jahre später wurde dann das Debüt ´Ritually Abused´ veröffentlicht. Die Mischung aus den schnellen düsteren Anteilen von Bands wie KREATOR und den wie Sau groovenden Riffs, die eher aus dem Trashcore kommen, hat bis heute nichts an seiner Faszination eingebüßt. Nach 26 Jahren kann man der Platte attestieren den Test Of Time mit Bravour bestanden zu haben. Den Vergleich mit dem Gros der Bands der was-weiß-ich-wie-vielten-Thrash-Welle muss ´Ritually Abused´ auf keinen Fall fürchten. Wer, wie Kollege Zwingelberg Thrash mag und gleichzeitig ansatzweise geschichtlich interessiert ist, muss sich dieses Album spätestens jetzt in die Sammlung holen. Aber eigentlich reicht es auch aus, Thrash zu mögen.
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