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Orden Ogan - Ravenhead

VÖ: 15. Januar 2015   •   Label:  AFM Records
17. Januar 2015

ORDEN OGAN treiben zwar schon seit 1996 ihr Unwesen, sind jedoch noch vielen alt eingesessenen Metalheads, und auch mir, ein unbeschriebenes Blatt. Mit dem neuen Album sollte sich das jedoch ändern. Ich möchte euch diese Band jetzt schon einmal ans Herz legen.

Bereits der kurze Einspieler macht Lust auf mehr. Mit epischem Instrumenten-Einsatz und Gesumme wird eine mystische Stimmung erzeugt, die sich durch das gesamte Album weiterzieht. Die Vocals sind eine sehr angenehme Mischung aus klarem Gesang, Gesumme, Chören und düsterem Gemurmel. Normalerweise habe ich bei dem Gesang im Power Metal immer etwas auszusetzen, aber bei ORDEN OGAN passt einfach alles zusammen.

Von Beginn an kann das Album mit einem richtig fettem Sound aufwarten, der durch Mark und Bein geht. Schon beim ersten Track, der auch den gleichen Namen wie die Scheibe trägt, wird deutlich, was die Kerle so drauf haben. Ab dem ersten Akkord machen die Herren richtig Dampf. Folglich schallt ein Songgewitter, das seinesgleichen sucht, aus den Boxen. Eingängiger Text, den man leicht mitsingen möchte, Gitarrensolos bis zum Umfallen, catchige Riffs und ordentlich Double-Bass – Was mehr könnte ein guter Titeltrack brauchen? Richtig, nichts.

Und dann geht es auch direkt weiter mit meinem absoluten Favoriten, „F.E.V.E.R“. Das ist einer der Song, wegen denen man anfängt Metal zu hören! Er ist einfach absolut eingängig und bockt ohne Maße. Das Piano sorgt für eine ganz besonders epische Stimmung, die zwar zwischenzeitlich in ordentliches Power Metal-Geschredder übergeht, jedoch seinen Charme nicht einbüßt. Bei dem Refrain muss man einfach mitsingen, da gibt es gar keine andere Möglichkeit. Wer sich der Magie dieses Songs entziehen kann, sollte sich Gedanken machen, ob er im richtigen Genre unterwegs ist. Kurz um: Ganz großes Kino!

Insgesamt ist das Album sehr melodisch geworden und kommt mit zahlreichen Gitarrensolos ums Eck. Einladende Mitsing-Refrains, Schlagzeug-Geballer vom Feinsten, groovige und harte Riffs stellen hierbei nur noch die Kirsche auf der Torte dar. DAS nenne ich mal ein episches Power Metal Album. Und wenn mir jetzt noch einmal jemand sagen will, dass Power Metal langweilig sei, dem serviere ich dieses Album.

Da kriegt man schon zu Beginn des neuen Jahres so ein Brett um die Ohren geschleudert. Ich möchte hier einfach mal die Prognose stellen, dass dieses Album in meinem Jahresrückblick für 2015 weit oben vertreten sein wird. Zum Schluss bleibt mir jetzt nur noch eins zu sagen - Hut ab Jungs, mit dem Album habt ihr euch selbst übertroffen!

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