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Raised Fist - From The North

VÖ: 18. Januar 2015   •   Label:  Epitaph Records

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal, an das sich der ungeübte Hörer erst einmal gewöhnen muss. Das ist wie bei einem guten India Pale Ale, das auch nicht sofort jeden Bierkenner überzeugt. Aber hat man erst einmal Geschmack daran gefunden, gibt es kein Halten mehr. Soundtechnisch bieten uns RAISED FIST wirklich ehrlichen, authentischen Hardcore der alten Schule, der aber gereift und dadurch tempomäßig zumeist nicht übermotiviert daherkommt.

Aber das macht gerade den besonderen Reiz dieses Longplayers aus. Es gibt keine Experimente und man muss auch nicht mehr sechzehn sein, damit einem die Musik gefällt. Stattdessen kann man sich getrost in dem Sound verlieren, der auf der einen Seite mit einem gelungenen Hang zur Eingängigkeit daherkommt ('Sanctions'), auf der anderen Seite aber auch alle old-schooligen Register dieses Genres zieht, wie zum Beispiel die typisch punkige Groovigkeit ('We Will Live Forever').

Daneben kann auch der crossovrige, angerappte Sprechgesang abwechslungsreiche Akzente setzten, der aber immer wieder auf den hardcorigen Boden zurückgeholt wird, bisweilen durch ein hohes Maß an gröliger Hymnik. Zudem stellen RAISED FIST auch gelungen unter Beweis, dass der Bass nicht nur musikalisches Beiwerk ist ('Depression'). Dass sie aber auch noch den brutalen, aggressiven Hardcore-Hammer kreisen lassen können, zeigen sie in 'Gates', ein Track, der zudem durch seine mitreißenden Grooves zu überzeugen vermag. Wer es etwas dichter und bombastischer mag, ist bei 'Until The End' an der richtigen Adresse, ehe sich die Schweden dynamisch und kraftvoll, melodisch und leicht melancholisch sowie choral und duetthaft mit 'Unsinkable' verabschieden.

Kurz: RAISED FIST zeigen mit ihrem neuen Longplayer "From The North", dass sie noch lange nicht zum alten Hardcore gehören, sondern auch weiterhin dieses Genre mit ihrer ehrlichen Authentizität, ihren unverwechselbaren AC/DC- und Crossovermäßigen Vocals, ihrer songtechnischen Diversity zu prägen vermögen, und das alles vor dem Hintergrund eines erfrischenden Sounds der alten Schule!

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