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Organism - Cybernetic

VÖ: 15. Mai 2015   •   Label:  Defying Danger Records

Während des ruhigen Intros wiegt sich der Hörer noch in Sicherheit, dann aber gibt es derb auf die Ohren. Ich verstehe die Genrebezeichnung Brutal Death Metal bis heute nicht wirklich. Wenn Death Metal nicht brutal klingt, dann ist es kein Death Metal - zumindest kein guter. Na ja, wie dem auch sei hab ich den Eindruck, dass sich das Genre durch Vocals auszeichnet, die besonders extrem klingen sollen. Das tun sie für mich aber nicht. Das gilt auch für ORGANISM. Die Vocals klingen eher wie ein Ferkel, dass sich in der Kanalisation liegend verschluckt hat und nun mit Agonie beschäftigt ist. Das weckt bei mir eher Mitleid. Und genau die Vocals sind es, die mir diese Platte verhageln. Musikalisch gehen die neun Tracks,  die jeden, der auf flotten straigten Death Metal steht, zufrieden stellen sollte, absolut in Ordnung. Dann und wann werden wie bei ´Death In Acidbath´ aber auch gut groovende Downbeats eingebaut; das sorgt für Abwechslung.
Der zweite Kritikpunkt: Die vielen Intros. Die nehmen der Platte die Intensität; auch bei großartigen Alben wie RESURRECTIONs ´Embalmed Existence´ haben mir die andauernden Unterbrechungen den Spaß am Durchhören genommen.
Grundsätzlich ist  die Spielzeit auch recht kurz geraten, wenn man Intros und Outros abzieht, bleiben lediglich gut 20 Minuten, das aber ist zu verschmerzen, denn ´Cybernetic´geht beim Label für 'nen Zehner raus.

Wer im Gegensatz zu mir Bands wie die Spanier von WORMED mag, sollte ORGANISM mal antesten. Für mich werden sie was, wenn sich die Vocals ändern, aber die sind, waren und werden immer Geschmackssache sein.

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