47 Minuten aus den Boxen wabbert, klingt kaum nach Hardrock, bestenfalls nach britischem Poprock und die Stimme von Paganini nervt unbeschreiblich in dem Titelstück. Hier kann wohl wirklich nur noch der Onkel Doktor helfen… am besten ein Ohrenarzt.
Wer den Ohrenkrebs nicht riskieren will, der skipt einfach zu „The Secret“, dies ist nämlich ein recht gefälliges Hardrock Stück, wie man es vielleicht von White Lion oder Ratt erwarten würde. „End Of The Line“ hingegen klingt irgendwie wie Ozzy ohne Ozzy und Zakk Wyldes Gitarrengewalt. Der Refrain hingegen klingt als würden Cinderella, Slaughter und Mötley Crüe gleichzeitig in ein und demselben Proberaum eine neue Ballade einspielen – dieser liegt allerdings mehrere Blocks entfernt, daher fehlt der Druck. Dies kann man auf „Teardrops“ übertragen.
Der Kollegen von sleaze-metal.de stellt richtig fest, dass Sleaze Metal derzeit angesagt ist wie schon lange nicht mehr. Und gerade vor diesem Hintergrund kann ich nur sagen, dass dieses Paganini Album eine große Enttäuschung ist. „The Only One“, „Keeping It Real“, „Easy Come, Easy Go“ – alles Songs, die man ganz gut hören kann. Dem Album fehlt aber an allen Ecken und Enden Druck und Kraft und kein Song kann mit wirklich gutem Refrain überzeugen. Da ändert auch das Gedudel von „Faith Healer“ nichts – dieser Song der SENSATIONAL ALEX HARVEY BAND ist sogar gleich in zwei Versionen aufgenommen worden. Warum bloß, frage ich mich.
Paganini haben ein halbherziges Poprock Album abgeliefert, welches gegen Alben wie „Saints Of Los Angeles“ von Mötley Crüe oder Bands wie Crazy Lixxs nicht bestehen kann.
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