Nach einer ganzen Reihe von Rückschlagen und fast 6 Jahren Pause medlet sich diese Rockchamäleon mit „Walk the dino“ zurück und egal welche Schublade ich auch aufziehen will, so richtig passt das neue Werk des Siebeners nicht hinein.
Elektronische-popige Anleihen, die in einem Moment an Depeche Mode und im nächsten eher an Chumbawumba erinnern, wechseln sich mit charttauglichen Rockelementen und Poprockriffs á la Guano Apes ab. Und an anderer Stelle fühlt man sich fast an mainstreamige Mittelalterrockelemente a la Subway oder In Extremo erinnert. Aber die Band balanciert sich so geschickt durch ihre Songs, dass mir kein wirklich offensichtlicher Vergleich einfallen will.
Die Variablen in der Musik haben zur Folge, dass mir Songs in Teilen gefallen und in anderen Teilen widerstreben. So wird „Walk the Dino“ zu einem Album der Widersprüche – dies kann man positiv oder negativ auslegen. Eins ist jedoch klar, die Scheibe gewinnt mit zunehmendem Kilometerstand an Qualität und Melodien wie beim getragenen „Antidode“ gehen zunehmend ins Ohr. Popige Kraft wird hier mit ruhigen Flowparts verbunden, so dass „Walk the dino“ sowohl Sounds für die Tanzfläche (z.B. die Coverversion von „Paint It Black“ oder „Yellow Cake“) als auch zum Träumen bietet.
Tja, was für ein Fazit soll ich hier ziehen? Gar keins, denn ich bin überzeugt, dass ich morgen vielleicht schon wieder zu einem ganz anderen Ergebnis kommen würde. „Walk the dino“ ist ein Album für den Moment und somit irgendwie auch für die Ewigkeit.
Der clou bei der Release-Party ist übrigens: jeder, der die zehn Euro Eintritt bezahlt, erhält „Walk the Dino“ am Einlass gratis dazu, anschliessend ist noch Party machen angesagt!
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