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Pretty Maids - Motherland

VÖ: 21. März 2013   •   Label: 

Nun wird man nicht behaupten können, dass die Dänen mit „Motherland“ einen echten Konkurrenten zu ihren Vorzeigealben „Future World“, „Red, Hot & Heavy“ oder „Jump the Gun“ erschaffen hätten, aber nach einigen Aufwärmdurchläufen lassen doch der ein oder andere Song aufhorchen. Mit „Hooligan“ wagt man sich in recht harte Gefilde vor und ohnehin setzt Hammer bei seinen Riffs auf einen recht kraftvollen Gitarrensound. Mit Songs wie „Bullet For You“ oder „Wasted“ setzt man die Tradition des etwas alternativ angehauchten Rocksounds à la „Walk Away“ (vom „Scream“ Album) fort und bewegt sich bei mittlerer Geschwindigkeit gemütlich durch die gut 4 Minuten. Mit „Too Fool A Nation“ hat man meiner Meinung nach einen ungünstigen Song an den Anfang der Scheibe gesetzt, da er viel zu alternativ ausgefallen ist und nur so dahin wabert. Nachdem man mit dem Opener „Mother of All Lies“ bereits eher auf Sparflamme kocht, hätte es als zweiten Song eher eines überzeugenden Rockers bedurft. Und diese gibt es durchaus auch auf „Motherland“, z.B. den Titeltrack oder „The Iceman“. Mit „I see Ghosts“ groovt man sich recht amtlich durch das Midtempo-Segment.

Am Ende bleibt also ein ganz nettes Metal Album mit verschiedenen Facetten und einigen typischen PRETTY MAIDS Elementen. Ein richtiger Kracher ist die Scheibe aber nicht geworden.

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