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Profundi - The Omega Rising

VÖ: 12. Januar 2007   •   Label:  Viva Hate Records
20. Februar 2007

Für das Debut dieser “Gruppierung”, die eigentlich keine ist, zeigt sich nämlich ein einziger verantwortlich: Jens Rydén, seines Zeichens ehemaliger Naglfar-Kreischer, kann die Finger nicht von der Musik lassen. Nachdem er erst 2004 bei der schwedischen Schwarzmetall-Kapelle ausgestiegen war, um sich in Stockholm seinem Grafikdesign-Studium zu widmen, veröffentlicht er nun ein Album mit einem eigenen Soloprojekt. Und „Soloprojekt“ ist hier scheinbar wörtlich zu nehmen: Als erstes und einziges Bandmitglied gibt Rydén an, alles auf dieser CD stamme ausschließlich von ihm; Gitarre, Bass, Schlagzeug, Vocals, Aufnahme, Abmischung und auch das Cover. Frei nach dem Motto „Totgeglaubte lärmen länger“ legt er mit „The Omega Rising“ einen musikalischen Alleingang hin, von dem viele einschlägige Magazine wohl schon wegen des klingenden Namens nur Gutes sagen werden.
Dabei ist diese Platte das absolute Chaos. Und das leider nicht im „positiven“ Sinne. Von den neun Tracks bietet ausnahmslos jeder einen zähen, sägenden Soundbrei, der zwar mit infernalischem Tempo vor sich hinwütet, aus dem man aber kaum einen klaren Ton heraushören kann. Nach jeder der vier Minuten langen Kompositionen freut man sich über die zwei Sekunden der Stille, bevor der nächste Track über einen hereinbricht. Selbst nach mehrfachen Durchläufen bleibt kein einziges Riff im angestrengten Gedächtnis hängen. Zwar hat die Scheibe sekundenlange Lichtblicke, die jedoch meist sofort von dem homogenen Etwas verschluckt werden, welches Jens’ „Mischkünste“ aus dieser Platte gemacht haben. Dieses Mal gibt’s noch zwei müde Punkte, nächstes mal einen ausgebildeten Soundtechniker und vernünftiges Songwriting, Herr Rydén!

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