Es scheint als wollten Raunchy hier schon Akzente setzen. Ob es einem gefällt sollte jeder für sich selber wissen.
Ihr neues Album verkörpert wieder einmal den Melodic Death/Thrash Metal wie er im Buche steht. Mit Melodic ist gemeint: poppige Keyboard Sounds die etliche Songs untermalen und verfeinern sollen, wie eine würzige Marinade das Fleisch. Auch ansonsten wirkt das Stück sehr gut gemischt, was Melodie und Härte betrifft.
Die Härte spiegelt sich durch die aggressiven Shouts des Sängers Kasper Thomsen wieder, denn diese wirken kraftvoll während jedem einzelnen Song, gefolgt von harten Riffs. Bumm, fertig ist das Gericht und man serviert dänische Delikatessen.
Nun ja, ein Song sticht dann doch besonders hervor, nämlich „Sombody is watching me“ (Rockwellcover).
Dieser passt wirklich nicht zu der übrigen Scheibe und wirkt ein wenig fehl am Platz. Auch bei weiterem Hören will dieser auch so gar keinen positiven Einklang mit meinen Ohren finden.
Dennoch kann man über den Rest nicht meckern. Die Zermahlung der einzelnen Musikbereiche, um sie dann ordentlich zu vermengen, ergibt einen schmackhaften Brei der mit Genus den Gaumen berührt.
Hit verdächtiger war jedoch eher „Death Pop Romance“ als ihre jetzige Platte.
Doch mit „Wasteland Discotheque“ ist ihnen ein sauberes Album gelungen und Lifeforce Records darf sich zufrieden die Hände reichen.
Tracklist:
01. This Blackout Is Your Apocalypse (Intro) 2:19
02. Somewhere Along The Road 4:12
03. The Bash 4:41
04. Warriors 4:14
05. Straight To Hell 3:40
06. Welcome The Storm 4:17
07. Wasteland Discotheque 4:19
08. Somebody's Watching Me (Rockwell Cover) 3:55
09. A Heavy Burden 4:48
10. To The Lighthouse 5:15
11. Showdown Recovery 4:25
12. The Comfort In Leaving 7:59
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren