g ein. Zwischenzeitlich an ihre Landsmänner von Klimt 1918 erinnernd, binden Francesco Grasso, Alessandro Mita, Gino Palombi und Piero Arioni in ihren erfrischenden Mix aus modernem, aggressiven Rock, ferner gar melancholische Emo-Elemente genauso wie Hardcoreparts in ihre Klangwelt ein, welche sowohl den Asskick-Faktor auslösen, als auch gleichermaßen vereinnahmend zu berühren wissen. Obgleich der filigran wie auch melancholisch aufkommenden Momente, bildet die solide Gitarrenarbeit samt dem gewissen Biss für Härte eine schlagkräftige Symbiose, in welcher fraglos neben den Melodien, insbesondere die liebevoll ausgearbeiteten Kleinigkeiten oberste Priorität besitzen. Fortan der Opener "Breath the water" fasziniert mit seinen weder langatmig, noch festgefahrenen, sondern undurchdringbaren wie auch zugleich überraschend reißerisch schnell erklingenden Tonlinien. Gleichwohl bietet des Weiteren Francescos warmer, straighter Gesang als auch die Kompromisslosigkeit des Quartettes einen zusätzlichen großen Pluspunkt einher. Alldieweil enthält der Longplayer darüber hinaus einen wunderschön bis ins letzte Detail gestalteten Multimediatrack, der zusammen mit dem ganz im Stile des Albumtitels in einem dunklen, meerblau gehaltenem, überall mit an Albrecht Dürers Nashorn erinnernden Zeichnungen versehenem Booklet, die zauberhafte Atmosphäre immens unterstreicht. Sicherlich erfindet "Collecting shells at Lighthouse Hill" kein Genre neu, ebenso wenig wird der Rundling je ein unsterblicher Klassiker werden, weiterhin fehlen noch einige Übersongs, welche aus einer überaus angenehmen, annehmbaren Platte ein grandioses Machwerk machen. Nichtsdestotrotz aber legen die vier jungen Italiener genug Potential an den Tag, um sowohl ernst genommen zu werden, als auch der Öffentlichkeit zu beweisen, dass mit Room with a View künftig auf jeden Fall noch zweifellos zu rechnen sein wird. Wahrlich empfehlenswert!