Scum Of The Earth - Blah…Blah…Blah… Love Songs For A New Millenium
VÖ: 08. August 2005 • Label: (s.a.d. music)
02. März 2006
Der Name „Scum Of The Earth“ begleitet Riggs ja noch aus alten Tagen und so lag es auf der Hand seine Band so zu nennen. Recht amüsant ist noch die Tatsache, die ich meinem Promo Blatt entnehme, dass eine staatlich anerkannte Kirche in Colorado diese Bezeichnung trägt. Religionsfreiheit ist schon was tolles, nicht war? Aber wieder zum Thema Musik. Was erwartet dem geneigten Zuhörer? Eine sehr abwechselungsreiche, teilweise versaut anmutende, mit Elektronik versehende, rockige Scheibe. Riggs macht einen vernünftigen Eindruck am Mikro und beweist sehr viel Einfallsreichtum mit seinen 11 Songs auf „Blah…Blah…Blah… Love Songs For A New Millenium”. Und natürlich wurde auch nicht auf obligatorische Sprachsampels verzichtet, denen man gleich beim ersten Track „I am the scum“ lauschen kann. Der Track groovt schon mal ordentlich vor sich hin und wird gefolgt von der ebenfalls ordentlich groovenden „Bloodsuckingfreakshow“. übrigens wurden Teile von dem Track von seinem damals 6 Jahre alten Sohn eingesungen und Gerüchten zu folge, auch von einem weiblichen stock besoffenen Groupie. Die Scheibe groovt ordentlich weiter und beim vierten Song singt Riggs mal ganz sentimental und läst nur ruhige, sentimentale Töne aus den Boxen klingen. Das waren aber auch für den Anfang die einzigen ruhigen Momente und mit „Murdersong“ wird das Tempo wieder ordentlich angezogen. Sehr interessant finde ich die sehr eigenwillige Auslegung des Queen Klassikers „we will rock you“, genannt „Pornstarchampion“. „Nothing Girl“ fällt dann wieder ein weniger elektronischer aus, aber man spürt wahrlich den Groove aus den Boxen vibrieren. Der Vorletzte Song „give up your ghost“ ist dann wieder etwas ruhiger. Um ganz ehrlich zu sein handelt es sich sogar um eine Ballade. Aber ein Glück, dass Riggs es hinbekommt, dass der Song nicht total kitschig wirkt und man hört gerne zu. Und mit „beneath the living“ verabschiedet sich Riggs wieder mit einem gehörigen Bleifuß. Das ganze Album gestaltet sich als sehr abwechselungsreich und ist eine Kostprobe definitiv wert. Okay, die elektronischen Elemente sind nicht jedermanns Sache und es kommt nicht an die Genialität des Altmeisters Rob Zombie heran, aber mir hat es gefallen und Fans von Rob Zombie, Celldweller und Marylin Manson werden, da bin ich mir ziemlich sicher, auch ordentlich mitgrooven.
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