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Serenity - Codex Atlanticus

VÖ: 28. Januar 2016   •   Label:  Napalm Records
14. Februar 2016

Das Intro legt schon einmal sehr verheißungsvoll los. Sanfte Chelloklänge und betörende Frauengesänge ziehen mich von Beginn an in den Bann. Die Spannung wird durch ein pompöses orchestrales Schaffen nur noch weiter aufgebaut. Insgesamt erinnert das Intro doch sehr stark an die allseits beliebte Serie „Game Of Thrones“. Na dann kann es ja nur grandios weitergehen!

„Follow Me“ legt dann allerdings erst einmal mit sanften Klavierklängen los. Da wollte sich doch glatt schon ein wenig Enttäuschung in mir breit machen, da legen die Österreicher auch schon mit einem einprägsamen Riff los. Vor allem der eingängige Refrain setzt sich dank epischer orchestraler Untermalung besonders gut im Gehörgang fest.

Mit „Sprouts Of Terror“ gibt es direkt einen opulenten Nachschlag aufgetischt. Die derbe Kombination aus einem äußerst fettem Riff, epischem Einsatz des Orchesters und der markanten Stimme von Georg Neuhauser lassen mich beinahe sprachlos zurück. Alter Finne, das nenne ich mal einen wirklich guten Song! Sowas möchte ich in Zukunft gerne öfter hören.

Einzig die Songs „My Final Chapter” und “The Perfect Woman” fallen ein wenig aus der Reihe, da diese doch eher die gefühlvolle Seite der Österreicher zum Vorschein bringen. Damit möchte ich in keinem Fall sagen, die Songs sein schlecht, oder sie würden nicht auf das Album passen – Das wäre gelogen. Sie fügen sich sehr gut in das Gesamtbild des Albums. Vor allem „My Final Chapter“ wird manch einem Hörer, durch seine zarten Flöten- und Klavierklänge, eine ordentliche Gänsehaut verpassen.

Alles in allem ist das Album wirklich sehr imposant geworden. Die orchestrale Inszenierung erinnert schon fast an einen Filmsoundtrack, der für alle Gefühlslagen den perfekten Song zur Verfügung stellt. Beim Anhören der CD kann man den tristen Alltag einmal getrost hinter sich lassen und von den epischen Klängen leiten lassen. Einziger Wermutstropfen ist wohl die Tatsache, dass die orchestralen Parts zum Teil ein wenig zu viel Aufmerksamkeit zugeschrieben bekommen. Leider geht hierbei speziell die Gitarre ein wenig unter. Nichtsdestotrotz, SERENITY überzeugen mit „Codex Atlanticus“ in höchstem Maße!

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