Bei diesem Album geht es bei verschiedenen Songs um eine Zeitmaschiene, was der Geschichte und dem Stil der Band sicher gerecht wird. Die Einflüsse der frühen Siebziger Jahre waren und sind immer noch Merkmale der Band. Alte Mellotron, Orgel, Synthie Sounds und Satzgesänge erinnern wie immer an YES, GENESIS und GENTLE GIANT. Dort verbleibt man aber nicht ständig. Bei "Minions" wird es etwas moderner, bleibt aber ordentlich verschachtelt. Das ist eine von zwei Liedern, die Ted geschrieben hat. "The Center Line" stammt von Ryo Okumoto und Alan Morse, sond setzt man komplett auf Kompositionen des "6. Bandmitglieds" John Boegehold, der in der Vergangenheit nach dem Ausstieg von Neal Morse viel beigesteuert hat. Er hat zusammen mit Rich Mouser und Alan Morse das Album produziert. Den Opener "Tides Of Time" schrieb Stan Ausmus. Schon da wird deutlich, dass sich bei SPOCK'S BEARD nicht viel geändert hat. Alle Trademarks treten auf: Episches, Rockiges, Verschachteltes, Emotionales, Harmonisches. Die Mischung stimmt einfach. Besonders eingängig ist "Bennet Built A Time Machine" geworden, welches Jimmy Keegan eingesungen hat. Mit "To Be Free Again" ist ein über 10 Minütiges starkes ("MINI-") Epos vorhanden. Das Digipack enthält als Bonus noch den BLACK SABBATH Klassiker "Iron Man" eingesungen von Dave Meros und Ex-Mitglied Nick D'Virgilio am Schlagzeug.
"The Oblivion Particle" ist ein starkes Album einer Band geworden, die immer noch das Erbe des Gründungsmitglieds Neal Morse in sich trägt. Auch ohne Kompositionen direkt von ihm. Ein Klassiker ist es nicht. Fans müssen zugreifen und werden nicht enttäuscht sein.
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