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Stille Volk - Satyre Cornu

VÖ: 24. März 2003   •   Label:  (Prophecy Productions)

n Liedern ganz im Stil der alten Troubadoure des 12. Jahrhunderts. Jetzt werden wieder viele sagen: „noch so ´ne Mittelalter-Combo...“ , aber Stille Volk haben mit In Extremo, Tanzwut und Konsorten nicht wirklich viel gemeinsam. Durch die Verwendung der altfranzösischen Sprache und von über 18 (!) Instrumenten kommt hier eine Authentizität auf, die seinesgleichen sucht. Denn neben den altbekannten und obligatorischen Instrumenten wie dem Dudelsack und der Leier werden auch ursprüngliche Instrumente wie Schalmei, Psalter und was weiß ich noch alles perfekt integriert. Dadurch wird ein überaus farbenfrohes und lebendiges Klangbild geschaffen, dem man sich kaum entziehen kann. Lyrisch ist „Satyre Cornu“ tief in der heidnischen Tradition und der Verehrung des Gottes Pan verwurzelt. Hier werden alte Legenden und die Zeit des Mittelalters buchstäblich wieder lebendig! Der Sound ist zwar nicht gerade eine Offenbarung (soll heißen, relativ undifferenziert und auch etwas dumpf), was aber allein bei der schieren Anzahl der Instrumente ein großer Vorteil gewesen wäre. Allerdings kommt so natürlich das raue und archaische Element besser zum tragen. Kann man es sehen, wie man will. Insgesamt ist der Band aber ein Werk gelungen, was Aufmerksamkeit verdient, da es nicht zur Normalo-Mittelalter-Metal-Fraktion gehört und durch eine starke, authentische Atmosphäre vergangene Jahrhunderte geradezu hautnah wieder lebendig werden lässt. Für Live-Rollenspieler besteht sowieso Kaufzwang. (Torben Dietrich)

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