Man musste nicht lange suchen, um einen Ersatz für Michael Schinkel zu finden; der Ex-Drifter-Frontmann Tommi bestritt bereits vor dem neuen Werk die Europa-Tournee von Stormhammer. Schon das Debüt „Fireball“ zeigte deutlich, dass es sich hier nicht um eine x-beliebige Power-Metal-Band aus Deutschland handelte. Auch „Cold Desert Moon“ wartet wieder mit einem melodischen und unüberhörbar von der NWOBHM beeinflussten Metal auf, der geschickt kombiniert wurde mit einer Mixtur aus US-Power Metal und der typisch europäischen Ader für bombastische Klänge. Kurz gesagt, es ist ein grandioses Album geworden, wo sich manche namensverwandte Schweden mal ein Scheibchen hätten abschneiden sollen. Deutlich härter und gradliniger als ihr früheres Material sind die neuen zwölf Songs geworden. Vor allem der Titeltrack wird den Zuhörer nicht zuletzt wegen seines eigenwilligen Refrains mitreißen. Stormhammer haben mit „Cold Desert Moon“ einmal mehr bewiesen, dass guter (NWOBHM meets US-Power) Metal durchaus aus unseren Landen stammen kann und keinesfalls eine Kopie von bekannten Größen darstellt.
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