„The Path of Salvation“ ist mittlerweile schon die vierte Veröffentlichung der Band aus Herne. Musikalisch ist der Fünfer jedoch nach wie vorm in den USA oder dem England der 80iger Jahre ansässig: US-Power Metal trifft hier NWoBHM. Dabei klingen die Songs des dritten Longplayers so erfrischend altbacken, dass es eine echte Freude ist das Album anzuhören. Die Drums und Bass treiben die Songs nach vorne, auf den Gitarrenhälsen werden mehrstimmige Fingerwettläufe abgehalten und Hebes‘ Stimme sorgt für die nötige Eingängigkeit. Natürlich fühlt man sich an Szenegrößen wie ICED EARTH erinnert, aber auch an weniger bekannte Bands der 90iger wie etwa TAUNTED, ATTIKA und SWORD oder ganz zeitgenössische Metaller aus europäischen Breitengraden wie etwa BLOODBOUND. Stefan Hebes findet mit seinen Vocals einfach das passende Maß aus melodiösem Höhen und kratzigem Metalreibeisen, so dass man hier als Hörer nicht durch eintöniges Gekreische oder unmelodiöses Geschrei genervt wird.
STORMRIDER klingen natürlich nicht neu, aber dafür eben erfrischend geil. Und da hab ich doch lieber ne richtig gute Metal Scheibe, als ne unglaublich innovative Platte, die trotzdem scheiße ist.
„The Path of Salvation“ (auf der übrigens auch ex-Blind Guardian Drummer Thomen Stauch zu hören ist) wird dem Heer der sündigen, ausgehungerten Kuttenträger auf jeden Fall die längst fällige Erlösung bringen!
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