Moderner Metal ist für mich ja eins der Unworte überhaupt und meistens verbirgt sich dahinter ein schloddriger Metalcorewust, der in darmerweichender Weise alle Stuhlgangprobleme aus dem Weg schafft. Doch bei Gooßes & Co trifft die Marke „Modern Metal“ tatsächlich einmal zu. Modern klingen sie ohne Zweifel, aber man gibt sich auf dem Zweitwerk nicht der schlichten Corisierung traditioneller Sounds hin, sondern hat tatsächlich einen grad zwischen (Death) Metal und Hardcore gefunden und könnte somit als Metalcore Band im besten Sinne des Wortes verstanden werden. Björn Gooßes schreit wie ein Irrer, was Erinnerungen an brutale Hardcore Acts hervorruft, während die Gitarren mal mehr („Iron Sky“) oder weniger (z.B. „Orphans of Emptiness“) traditionell durch die Amps geblasen werden. Zudem legt man auch Wert auf (düstere) Melodien, so dass Songs wie „Maelstorm Calling“ durchaus eine Gothic Note á la THE 69 EYES bekommen. Der eigenen Vorliebe für den alten Schwedentod hat man mit der Verpflichtung von ENTOMBED Shouter LG Petrov in „The Black Fix“ Rechnung getragen.
THE VERY END sind vor allem eins: hart. Und sicherlich werden sie dem traditionellen 80iger Jahre Kuttenträger auch zu modern sein, wer jedoch auch für moderne Varianten des harten Metalls offen ist, der findet in den Ruhrpott-Metallern eine echte Alternative zu dem Groß der unsäglichen Metalcore Kapellen!
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