Wir beim Twilight haben ja die Kompetenz gepachtet und daher entscheide ich mal salomonisch: Die Wahrheit liegt in der Mitte. Natürlich, es gibt wenige Stellen auf „The Mouths Of Madness“ , die nicht an die Stahlschmiede aus Birmingham erinnern. So klaut man hier mal das Grundriff von „Sabbath Bloody Sabbath“ und da mal die Rhythmik von „Into The Void“. Die Anfangsharmonien von „Leaving It All Behind“ erinnern sofort an „After Forever“. Dennoch sind Orchid auch bemüht darum, eigene Akzente zu setzen. Solche Pianoklänge wie in „Mountains Of Steel“ hat man von Sabbath noch nicht gehört. Gitarrist Mark Baker kann Riffmeister Iommi sicher nicht das Wasser reichen, macht seine Sache aber ebenso vorzüglich. Einzig Sänger Theo Mindell ist vom Charisma eines Ozzy doch meilenweit entfernt und „nur“ okay. Songs wie das schnell werdende „Nomad“ oder das Titelstück sind hingegen mehr als nur okay und werden Old School-Doomer und Stoner Rocker schnell in Verzückung geraten lassen.
Orchid als die besseren Sabbath zu bezeichnen erscheint mir jedoch zu gewagt. Da warten wir doch lieber mal das in Kürze erscheinende „13“ ab.
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