Die drei Wilkinsons sehen weder aus wie Countrystars (keine Cowboyhüte, Pickup Trucks, Pferde oder Rednecks), noch stammen sie aus dem Heimatland des Country - zwar leben sie seit 9 Jahren in Nashville, doch stammen sie aus dem Land des Eishockey: Kanada! In ihrer Heimat sind die Wilkinsons schon Superstars und haben ähnlich wie Ozzy eine eigene Reality Soap, die diese Tage ins zweite Jahr geht.
Mit "Home" gibt es nun das fünfte Album des Trios um Sängerin Amanda und ebenso wie die Photos der Combo, so ist auch die Musik durchaus massenkombatibel - auch für europäische Ohren. Gute Melodien mit leicht rockigem Singer & Songwriter Einschlag, wie man es auch von Superstars wie Sherryl Crow oder Alanis Morisette kennt. Gepaart wird dies dann mit einigen Country Elementen wie der Fiddle und der Steel Guitar.
Das Album bietet eine Mischung aus Eigenproduktionen und Coversongs, wie etwas Tracy Chapmans "Fast Car". "Papa Come Quick" ist ein typischer Honky Tonk Song mit bluesigem Einschlag - sehr cool! Der wunde Punkt der Scheibe ist die Mischung der Songs. Während auf der ersten Hälfte eine gelungene Mixtur aus schnellen und langsamen Songs gefunden wurde, überwiegt auf dem zweiten Teil doch das gedrosselte Tempo, so dass der anfangs aufgebauten guten Stimmung etwas der Pfiff genommen wird.
So bleibt unterm Strich ein gutes, modernes Country Album mit einigen zu vielen langsamen Songs.
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