VÖ: 07. Dezember 2007 • Label: Einheit Produktionen
08. März 2008
Nach dem ersten Werk unterschrieb die Band bei „Einheit Produktionen“ und brachte ihren zweiten Silberling „Walhall“ heraus. Nicht zuletzt kann und konnte die Band schon live mit ihrer Stärke auf Festivals wie „Rock For Roots“, „Ragnarök“, „Ultima Ratio“, „Pagan Nights“ oder „Under The Black Sun“ das Publikum von sich überzeugen. Nun war es wohl wieder an der Zeit ein neues Album zu publizieren, das den aussagekräftigen Titel „Zwischen Asgard und Midgard“ erhalten hat.
Doch was wird uns hier von den sechs heidnischen „Kriegern“ geboten? Um es mal grob zusammenzufassen, sind „Thrundvangar“ ihrem Stil treu geblieben, obwohl eine Weiterentwicklung stattgefunden hat. So hat man es hier mit acht Viking/Pagan Hymnen zu tun, die sich allesamt wieder mit dem Heidentum sowie deren Schlachten, Legenden, Göttern, Mythen, aber auch Metgelagen und dergleichen beschäftigen. Auf dem gesamten Album ist man im Mittelpunkt der alten faszinierenden Welt der Heiden und deren Kultur. Leute, die sich ein wenig mit der Norwegischen Mythologie auskennen und deren Inhalt als Weisheiten betrachtet, wird an diesem Album seine wahre Freude haben. Die Jungs schaffen es mal wieder durch ihre Musik den Zuhörer an die acht Lieder zu fesseln, die im Gesamten nicht langweilig werden und immer wieder die passende Abwechslung bieten, so dass vom Label erwähnte Vergleiche zu Bands wie „Menhir“ oder auch „Equilibrium“ mehr als zutreffend sind. Bei dem ersten Lied „Thor“ eröffnen mehr als passende Donnerschläge die nun folgenden, guten 45 Minuten des Albums, bis sich dann die volle Kraft geballt entfaltet und mystische Keyboardarbeit, starken, schönen Gitarrenbögen sowie ein sauber gespieltes Drum im Einklang harmonieren ohne der heidnischen Macht im Einzelnen was zu nehmen, was sich dann auch bis zum Ende fortsetzt. Diese Message kommt an und so kann man sich den kräftigen Melodien sowie der eher rauen Stimme schnell hingeben. Genretypisch ist dann wohl auch der ein oder andere, eher keifende Doppel - sowie der ein oder andere Chorgesang auf „Zwischen Asgard und Midgard“ fester Bestandteil. Aber auch manch klassischer Part ist in den einzelnen Stücken vorhanden. Erwähnenswert ist auch der Sprechgesang bei „Heimwärts“ der einen ebenso wieder in ältere Tage zurückversetzt.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren