Zum Hauptinhalt springen

Mirror Of Creation

VÖ: 08. September 2003   •   Label:  Source Of Deluge Records
08. September 2003

Handwerklich und soundtechnisch ist das 70-minütige Konzeptalbum dem Großteil der Konkurrenz haushoch überlegen, und die Songs können mit diversen Melodien und Riffs aufwarten, die im Ohr hängen bleiben. Es drängt sich jedoch der Einwand auf, ob man diese Art Musik überhaupt noch als „progressiv“ im Wortsinne bezeichnen kann, denn irgendwie glaubt man, das meiste schon irgendwo anders gehört zu haben, sei es bei Dream Theater oder Savatage. Das heißt jedoch nicht, dass Tomorrow’s Eve keinen Wiedererkennungswert hätten, zumal es doch so einige Stellen auf „Mirror Of Creation“ gibt, die durch eine gelungene Kombination von Technik und Eingängigkeit glänzen können. Die tadellose Schlagzeugarbeit von Oliver Jungmann und das interessante Gitarrenspiel von Rainer Grund laden zu weiteren Hördurchgängen ein. Dennoch stellt das Album keinen Meilenstein in der Geschichte des progressiven Metal dar. Alles in allem ein Traumalbum für jeden Prog-Fan, für alle anderen wohl eher ein Indiz für die Stagnation des Genres. Mir gefällt’s.

Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren  
Hinweis

Eine Ablehnung wird die Funktionen der Website beeinträchtigen. Möchten Sie wirklich ablehnen?