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Unearth - Watchers Of Rule

VÖ: 30. Oktober 2014   •   Label:  eOne Music

Für andere schweben die Amerikaner aufgrund ihrer einzigartigen musikalischen Mischung aus kompromisslosen Grooves, aus dynamischer Brutalität und aus dem Hang zu partieller hymnischer Eingängigkeit über allen Genres. Eines bleibt auf jeden Fall festzuhalten, auf "Watchers Of Rule" befinden sich einige der härtesten und aggressivsten Tracks, die die Band je geschrieben hat. Und das auf einem technisch einwandfreien Niveau.

Da verliert man durch die hammermäßigen Grooves fast schon den Boden unter den Füßen. Das ungemeine Tempo verstärkt dieses Gefühl dann auch noch. Kreischende Gitarren und dosiert eingesetzte klassisch-metallische Melodien ('Trail To The Fire') sorgen in diesem brutalen und schwindelerregenden Metalorkan für etwas Stabilität. Bestechend ist zudem, dass die Jungs mit einer unglaublich unbändigen Energie, Dynamik und Kraft ans Werk gehen, um ihren Ärger, ihre Wut und ihren Zorn in die Welt zu brüllen.

Das führt aber auch dazu, dass die überaus aggressiven, groovigen, richtig geschroteten Partien mitunter etwas eintönig daherkommen. Doch diese Eintönigkeit wird des Öfteren auch wieder eingefangen, in Birth Of A Legion vor allem durch death-metallische Mystik, in 'Burial Lines' durch melodisch-todesmetallische Hymnik, so dass man am Ende doch den Eindruck hat, es hier mit Knaller-Songs zu tun zu haben.

Kurz: Ist härter, aggressiver, brutaler wirklich immer besser? UNEARTH haben ihre diesbezüglichen Ankündigungen konsequent umgesetzt. Die mitunter daraus resultierende Einförmigkeit in Puncto schrottender Brutalität wird allerdings durch den bewährten Mix aus hammermäßigen Grooves, todesmetallischer Düsternis und klassisch metallischer Hymnik größtenteils wieder wettgemacht.

 

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