Musikalisch recht einfach, gibt’s auf der Platte ordentlich Futter für den Nacken, denn die Drum-Parts und die dazugehörig tragenden, brechenden Riffs sind für jeden Headbanger eine gefundene Herausforderung. Die Konstruktion der Songs ist sehr ähnlich und es gibt nur vereinzelt Unterschiede in den musikalischen Ausbrüchen der norwegischen Formation. Im Gegenzug passt die instrumentale Abmischung recht gut zusammen und bleibt, bis auf einige negative Ausbrecher (Can You See The Light Now? und Shut It Down), dieser Linie treu. In Songs wie beispielsweise ‚Pattern Of The Weak’, der sich ein wenig dem Black Metal zuwendet oder ‚When Entropy Decreases’, welcher durch elektronische Streicher untermalt wird, sieht dies Ganze schon anders aus. Von daher zeigen V:28 ausbaufähige Ansätze, aus denen sich mehr entwickeln kann. Durch die Industrial-Zusätze sind die Songs ein bisschen abwechslungsreicher, bleiben aber im Gesamtwerk betrachtet noch zu stereotypisch. Ihr Handwerk verstehen V:28 allemal, was sie mit diesem Album beweisen, auch wenn die Songs nicht so richtig ausgewogen klingen. Im Gesamten kann man aber das Album Fans des Death Metal empfehlen und diese sollten mal hinein hören.
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