VOLBEAT machen aus meiner Sicht das einzig Richtige: Die Musik, die sie eigentlich schon immer gemacht haben. Rock, Metal und Punk werden gekonnt zu Knallern wie zum Beispiel "The Devil's Bleeding Crown" verarbeitet. Weichgespült? Hört mal den mächtig Eier zeigenden Titeltrack an. Nun wirklich nicht. Klar, mit Speck bzw. Melodien fängt man Mäuse und vielleicht sind "For Evigt" oder "You Will Know" wirklich etwas cheesy geraten. Was man den Dänen aber nicht vorwerfen kann, ist, keine musikalischen Ideen zu haben. Im schon erwähnten "For Evigt" gibt es Banjo-Klänge, bei "The Gates Of Babylon" orientalische Melodien und in "Goodbye Forever" kommen gar die Harlem Gospel Singers zum Einsatz – wer kann, der kann! Auch anderen Einflüssen von Außen verschließen sich VOLBEAT nicht: "Bei Let It Burn" gibt sich die alte Schrammelnase Danko Jones die Ehre und veredelt den Song mit seiner Stimme und dem typisch-abgehackten Riffing. Die zwei Coverversionen "Rebound" (von Teenage Bottlerocket – cool aber unspektakulär) und "Battleship Chains" (The Gorgia Satelites – swingt ohne Ende und ist eines der Highlights) fügen sich gut ein. Andere Songs sind typische VOLBEAT-Songs mit Hitgarantie, wie zum Beispiel "Mary Jane Kelly" (warum heißen Frauen in Rocksongs eigentlich IMMER Mary Jane und nicht mal Sieglinde oder so?).
Was ist nun also das Problem mit "Seal The Deal"? Der aufmerksame Leser ahnt es schon: Es gibt keines! In meiner persönlichen Hitliste bleibt "Rock The Rebel/Metal The Devil" zwar weiter ganz oben, aber wer VOLBEAT grundsätzlich etwas abgewinnen kann, hat keinen Grund, den neuen Dreher links liegen zu lassen. Well done!
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