Nun steht mit "Dominator" ein neues Studiowerk der Amis in den Plattenläden und das Layout lässt bereits erahnen, dass sich hier kritisch mit dem Verhalten der USA auseinander gesetzt werden soll. Konzeptionell wird diese Regierungskritik interessant in das Verhältnis zwischen Mann und Frau verpackt.
Musikalisch beginnt die Scheibe mit einem Powerriffs, das produktionstechnisch zeigt, dass die Band im 21. Jahrhundert angekommen ist - mir wäre etwas rumpliger fast lieber. Gesanglich kommt jedoch jeder W.A.S.P. Jünger von der ersten Sekunde auf seine Kosten. "Take Me Up" ist ein getragenes Stück, das an die "Headless Children" Era erinnert, während "The Burning Man" ein flottes Uptempo Juwel in bester W.A.S.P. Manier ist. "Heaven's Hung In Black" tritt dann wieder auf die Bremse und lädt zum Verschnaufen ein, ebenso wie das "Reprise" zu eben diesem Song. "Heaven's Blessed" ist ein verschachtelt arrangierter Song mit interessanten Riffs und Tempiwechsel. "Teacher" und vor allem "Deal With The Devil" sind gradlinige Rocknummern mit guten Livequalitäten. Insgesamt klingen W.A.S.P. 2007 wieder 100% nach sich selber, die Rock N Roll Riffs sind wieder stärker in den Hintergrund getreten und man versucht an alte Traditionen anzuknüpfen. Insgesamt ein gelungener Versuch mit vielen hörenswerten Songs...die Güte von Klassikern wie "Mean Man" etc. wird natürlich nicht erreicht...aber das ist wohl überflüssig zu erwähnen.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren