Die Veröffentlichung ihrer Debüt-EP “ATARAXIS” 2018 brachte der Band früh Vergleiche zu Bands wie Disturbed und Five Finger Death Punch und markierte den Start der großen Aufgabe, sich als Künstler und Musiker unverwechselbar darzustellen. Nun kehren das Quintett und Produzent Kane Churko (In This Moment, Hellyeah, Ozzy Osbourne, Papa Roach) mit der zweiteiligen Veröffentlichung “THE KILLING” zurück und marschieren zielstrebig in neue Bereiche des akustisch und lyrisch Möglichen. Auch auf Teil von "The Killing" sind Einflüsse oben genannter Bands zu finden. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und vom Gesang stellenweise Vergleiche zu Killswitch Engage aus der Howard Jones Ära ziehen. Mit "You" hat die Band die erst Single ausgekoppelt, die als knallharter-rythmischer Track rüberkommt, bei dem das Intro auch von Soilwork stammen könnte. Mit dem Titelsong "The Killing" geht es ebenso knallhart weiter. Rotzige Gitarren, harte Beats, immer mit Industrial-Sounds untermalt und dezent eingesetzten Screams. "Threat" besticht durch sein immer wiederkehrendes Gitarrenriff und den Refrain. "Something Different" ist der melodiöseste und ruhigste Song. Aber auch hier sind wieder die kleinen aber feinen Einspieler von modernen Keyboardsounds und das Riffing prägnant. Alle Songs haben die radiotaugliche Spielzeit von maximal 3:30 Minuten, was allerdings bei 5 Tracks eine recht kurze Gesamtspielzeit ergibt. Daher müsste man hier eigentlich von einer EP und nicht von einem Album sprechen, aber da es ja noch Teil 2 gibt, schließt sich spätestens dann der Kreis.
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