Robert John & The Wreck sind schon ziemlich produktiv. Mit wenigen Ausnahmen haben sie jedes Jahr einen Studioalbumoutput. Ausnahmen vier Jahre Pause zwischen Debüt und Folgealbum, 2017 und 2022. 2017 veröffentlichten sie eine Kompilation, 2022 das zweite Livealbum, parallel zu Studioalben waren 2020 und 2022 auch noch Livealben auf den Markt gebracht worden. 2013 und 2014 gab es noch rein digitale Publikationen. Dass 2025 wieder was unters Volk gebracht wird, war sehr schnell klar, wenn man Joe Bonamassas Social Media Profile verfolgt, denn er rührte für seine Schützlinge - verständlicherweise die Werbetrommel.
"Mit zehn Songs auf kreativer Höchstflamme zeigt die Band, was möglich ist, wenn man sich ganz der Musik verschreibt. Zwischen Herz und Härte, Groove und Gefühl liefert „Heartbreaks & Last Goodbyes“ ein starkes Statement: Southern Rock lebt – und klingt so frisch wie selten zuvor.", kann man das Begleitschreiben zum Bemusterungsmaterial zitieren.
Tatsächlich bin ich durch Joe Bonamassa privat schon auf diese Band aufmerksam gemacht worden und habe mir ein paar Alben gekauft. Mir ist auch bewusst, dass Promotion andere Ziele verfolgt als Personen, die etwas bewerten dürfen (oder wollen). Und im Twilight Magazin gilt grundsätzlich das Prinzip der Freiwilligkeit.
Die zehn Songs kann man sich gut anhören, sie reihen sich nahtlos an Stücke der Vorgängeralben an. Dennoch haben die letzten beiden Studioalben wie auch das 2015er Album (Besitzstand) bei mir mehr Gefallen ausgelöst. Mir fehlt etwas die Würze. Und die hatten letztes Jahr The Black Crowes mit ihrem Werk Happiness Bastards.
Die zehn Songs kann man sich gut anhören, sie reihen sich nahtlos an Stücke der Vorgängeralben an. Dennoch haben die letzten beiden Studioalben wie auch das 2015er Album (Besitzstand) bei mir mehr Gefallen ausgelöst. Mir fehlt etwas die Würze. Und die hatten letztes Jahr The Black Crowes mit ihrem Werk Happiness Bastards.
Auch wenn die Band reflektiert, dass sie bei der Produktion ohne Druck ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten, könnte aus meiner Sicht eine etwas längere kreative Phase den Songs mehr Haftmasse liefern, um nicht so einfach durch die Gehörgänge zu rauschen - zumindest bei mir. Damit es nicht untergeht als Schlussakkord: Heartbreaks & Last Goodbyes ist ein gutes Album.