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VoidCeremony - Abditum

VÖ: 14. November 2025   •   Label  20 Buck Spin

Die Dosis macht das Gift.

VOIDCEREMONY waren schon immer sehr technisch unterwegs. In die letzten Alben konnte ich mich zum Teil reinhören, auf dem dritten Langeisen geht mir die sogenannte Progressivität zu weit. Auch nach dem achten Durchlauf zündet die Scheibe bei mir nicht ansatzweise. Ich habe das Gefühl, dass die Amis jede Menge Parts, aber keine schlüssigen Songs geschrieben haben. Warum viele Breaks in dem Song und nicht an irgendeiner anderen Stelle gelandet sind, erschließt sich mir nicht. So schafft es das Album nicht, eine Atmosphäre aufzubauen, das ist bei einer Death Metal Scheibe für mich unerlässlich. Nun bin ich ja eh nicht der Progger, aber Bands wie DEATH, VOIVOD oder jüngst CORONER laufen bei mir regelmäßig und haben bewiesen, dass sich technische Finessen und ein roter Faden in den Songs nicht ausschließen. Die Verbindung ist die große Kunst.

Hier habe ich eher den Eindruck, dass die Jungs einfach möglichst viel zeigen und technische Limits ausreizen wollten. Das mag ihnen Spaß machen, mir gibt es wenig. Alle, die ein Instrument spielen und Musik gerne mit offenem Mund konsumieren, bekommen mit ´Abditum‘ das perfekte Futter.

Klar bin ich von ´Abditum´ aufgrund der musikalischen Fähigkeiten beeindruckt. Begeistert bin ich von dem Album aber nicht. Und das wäre mir wesentlich wichtiger.

VoidCeremony - Failure of Ancient Wisdoms
 
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