2010 sahen viele Fans das Ende von DREAM THEATER gekommen, als Gründungsmitglied Mike Portnoy seinen Ausstieg bekannt gab. Über zwölf Jahre und fünf Alben sollte es dauern, bis der Drummer seinen „Fehler“ erkannte und zu den Prog-Metal-Giganten zurückkehrte. Mittlerweile machte sein Ersatz Mike Mangini seine Sache hinter der Schießbude mehr als gut, doch war der Hypetrain nicht mehr zu stoppen als die ersten Gerüchte zu Portnoys Rückkehr sich verdichteten.
Schnell wurde dann mit „Parasomnia“ ein neues Album eingespielt, doch zeigt sich das wahre Talent der fünf Ausnahmemusiker vor allem live. Also liegt es mehr als nahe, die Reunion (und das vierzigjährige Bandjubiläum) mit einem Livealbum zu zelebrieren.
Als Aufnahmeort entschied man sich hier für die Accor Arena in Paris, die 20.000 Plätze fasst. Wer Dream Theater schon einmal live gesehen hat, der weiß, dass dabei nicht eine knappe Stunde lang die neuesten Songs abgespult werden, sondern dass die Auftritte oft über drei Stunden dauern, Songs immer wieder abgeändert, neu interpretiert und von diversen Soli unterbrochen werden, um nach vielen Schleifen dann doch wieder zum Ausgang zurückzukehren. Das macht jeden Dream Theater-Auftritt zu etwas Besonderem und Einzigartigem.
So ist es auch bei „Quarantième: Live à Paris“, das Ende November 2024 aufgenommen wurde und sowohl als CD als auch audio-visuell einen Parforce-Ritt durch die Bandgeschichte bietet.
Als der Vorhang fällt und die ersten Töne von „Metropolis Pt. 1“ ertönen, hält es niemanden mehr auf den Sitzen. Passend fortgesetzt wird die Setlist mit den ersten beiden Songs vom Konzeptalbum „Metropolis Pt 2: Scenes from a Memory“, das von vielen Fans als das Highlight der Band-Karriere gesehen wird. Mit „The Mirror“ folgt gleich ein weiterer Klassiker aus den Neunzigern und an das noch eine kleine „Lie“-Hommage angehängt wird!
Nach einigen neueren Songs wie „Barstool Warrior“ und „Hollow Years“ ist nach „As I Am“ nach75 Minuten eine Pause angesagt (bei der die Blu-Ray-Besitzer die Scheibe wechseln müssen), bevor 100 weitere Minuten an voller Action folgen.
Die zweite Hälfte beginnt mit einem orchestralen Instrumental-Medley zahlreicher Albentitel und auch im weiteren Verlauf dürfen sich dann auch die Solo-Künstler sverausgaben: Jordan Rudess zeigt, was man alles aus dem Keyboard (oder zwei oder drei, und einem Ipad) rausholen kann, Mike Portnoy bedient seine drei (!) Bassdrums und die ganze Batterie an Toms und High-Hats, dass einem schwindelig wird, und John Petrucci an der Gitarre kostet jedes Solo aus, dass jedem anderen die Finger bluten würden.
Mit dem fantastischen „Octavarium“ wird das reguläre Set beendet, aber jeder Anwesende weiß, dass da noch ein paar Songs fehlen. Für die Zugabe wird mit zwei weiteren Metropolis-Liedern der Kreis zum Anfang geschlossen, „The Sprit Carries On“ bringt die gesamte Halle zum Mitsingen und der frenetisch gefeierte einzige kommerzielle Hit der Band „Pull Me Under“ bildet wie immer den krönenden Abschluss.
Mit diesem Live-Meisterwerk haben die US-Amerikaner dem Prog-Metal ein weiteres Denkmal gesetzt und untermauern eindrucksvoll ihre Ausnahmestellung!
Schnell wurde dann mit „Parasomnia“ ein neues Album eingespielt, doch zeigt sich das wahre Talent der fünf Ausnahmemusiker vor allem live. Also liegt es mehr als nahe, die Reunion (und das vierzigjährige Bandjubiläum) mit einem Livealbum zu zelebrieren.
Als Aufnahmeort entschied man sich hier für die Accor Arena in Paris, die 20.000 Plätze fasst. Wer Dream Theater schon einmal live gesehen hat, der weiß, dass dabei nicht eine knappe Stunde lang die neuesten Songs abgespult werden, sondern dass die Auftritte oft über drei Stunden dauern, Songs immer wieder abgeändert, neu interpretiert und von diversen Soli unterbrochen werden, um nach vielen Schleifen dann doch wieder zum Ausgang zurückzukehren. Das macht jeden Dream Theater-Auftritt zu etwas Besonderem und Einzigartigem.
So ist es auch bei „Quarantième: Live à Paris“, das Ende November 2024 aufgenommen wurde und sowohl als CD als auch audio-visuell einen Parforce-Ritt durch die Bandgeschichte bietet.
Als der Vorhang fällt und die ersten Töne von „Metropolis Pt. 1“ ertönen, hält es niemanden mehr auf den Sitzen. Passend fortgesetzt wird die Setlist mit den ersten beiden Songs vom Konzeptalbum „Metropolis Pt 2: Scenes from a Memory“, das von vielen Fans als das Highlight der Band-Karriere gesehen wird. Mit „The Mirror“ folgt gleich ein weiterer Klassiker aus den Neunzigern und an das noch eine kleine „Lie“-Hommage angehängt wird!
Nach einigen neueren Songs wie „Barstool Warrior“ und „Hollow Years“ ist nach „As I Am“ nach75 Minuten eine Pause angesagt (bei der die Blu-Ray-Besitzer die Scheibe wechseln müssen), bevor 100 weitere Minuten an voller Action folgen.
Die zweite Hälfte beginnt mit einem orchestralen Instrumental-Medley zahlreicher Albentitel und auch im weiteren Verlauf dürfen sich dann auch die Solo-Künstler sverausgaben: Jordan Rudess zeigt, was man alles aus dem Keyboard (oder zwei oder drei, und einem Ipad) rausholen kann, Mike Portnoy bedient seine drei (!) Bassdrums und die ganze Batterie an Toms und High-Hats, dass einem schwindelig wird, und John Petrucci an der Gitarre kostet jedes Solo aus, dass jedem anderen die Finger bluten würden.
Mit dem fantastischen „Octavarium“ wird das reguläre Set beendet, aber jeder Anwesende weiß, dass da noch ein paar Songs fehlen. Für die Zugabe wird mit zwei weiteren Metropolis-Liedern der Kreis zum Anfang geschlossen, „The Sprit Carries On“ bringt die gesamte Halle zum Mitsingen und der frenetisch gefeierte einzige kommerzielle Hit der Band „Pull Me Under“ bildet wie immer den krönenden Abschluss.
Mit diesem Live-Meisterwerk haben die US-Amerikaner dem Prog-Metal ein weiteres Denkmal gesetzt und untermauern eindrucksvoll ihre Ausnahmestellung!