15 Jahre ist es her, dass mich „The Modern Age“, das Zweitwerk der französischen Melodic Power Metal Institution DARKTRIBE, begeistert hat. Während sich die Welt im Allgemeinen wie im Kleinen seitdem vollkommen verändert hat, begeistern DARKTRIBE noch immer.
Mit dem Instrumental „Paradox“ leiten DARKTRIBE ihr nunmehr viertes Album „Forgotten Reveries“ ein, welches sich u. a. mit den Gegensätzen von Leben und Tod und Hoffnung und Verzweiflung beschäftigt. Entsprechend düster ist auch das überaus gelungene Artwork des französischen Künstlers Baptiste Araujo ausgefallen, welches leider bislang nur im CD-Format zu bestaunen ist. Melancholisch und düster klang der Power Metal der Franzosen schon immer, so dass mir auch anno 2025 Vergleiche mit Bands wie VANISHING POINT, MOONLIGHT AGONY oder CRYSTALLIONs 2009er Werk „Hundred Days“ passender erscheinen als mit STRATOVARIUS oder gar BLOODBOUND – auch wenn es natürlich auch hier Übereinstimmungen in der musikalischen DNA gibt. Insofern bin ich etwas verwundert, wo der ansonsten geschätzte Metal Hammer Kollege Marc Halupczak dominante weihnachtliche Streicher und Glocken hört, so dass er sich erst durch eine Schicht Zuckerguss schlecken musste, um die Songs zu hören. Natürlich leben die Songs der Südfranzosen von großen Keyboards, es läuten auch mal Glocken und streichen Streicher, aber im Großen und Ganzen leben die Kompositionen doch von den starken Riffs sowie von Anthony Agnellos herausragendem Gesang. Die Rezension im Metal Hammer erinnerte mich eher an MAJESTICA oder MEMORIES OF OLD und die musizieren nun doch in einer ziemlich anderen Ecke. DARKTRIBE verbinden kraftvolle Riffs mit großen Melodien und wirken dabei zu keiner Sekunde schmalzig oder kitschig, auch wenn es natürlich neoklassische Momente und Arrangements gibt. Doch unterm Strich klingen die Kompositionen auf „Forgotten Reveries” zu ernsthaft, um aufs Gleis der Bubble-Gum-Melodic-Metal-Franktion abgeschoben zu werden. Sicherlich sind (je nach Geschmack) nicht alle Songs des Albums gleich gut, aber richtige Ausfälle gibt es meiner Meinung nach auch nicht und ich kann mir „Forgotten Reveries” problemlos in Dauerschleife anhören – wenn ich in der richtigen Stimmung dazu bin.
DARKTRIBE unterstreichen mit „Forgotten Reveries” einmal mehr, dass sie trotz aller qualitativen Konstanz zu den unterbewertetsten Bands des Genres gehören und gut 30 Jahre nach ihrer Gründung endlich auch von einer breiteren Hörerschaft gehört werden sollten. Man wird es jedenfalls nicht bereuen, so viel kann ich versprechen.
Mit dem Instrumental „Paradox“ leiten DARKTRIBE ihr nunmehr viertes Album „Forgotten Reveries“ ein, welches sich u. a. mit den Gegensätzen von Leben und Tod und Hoffnung und Verzweiflung beschäftigt. Entsprechend düster ist auch das überaus gelungene Artwork des französischen Künstlers Baptiste Araujo ausgefallen, welches leider bislang nur im CD-Format zu bestaunen ist. Melancholisch und düster klang der Power Metal der Franzosen schon immer, so dass mir auch anno 2025 Vergleiche mit Bands wie VANISHING POINT, MOONLIGHT AGONY oder CRYSTALLIONs 2009er Werk „Hundred Days“ passender erscheinen als mit STRATOVARIUS oder gar BLOODBOUND – auch wenn es natürlich auch hier Übereinstimmungen in der musikalischen DNA gibt. Insofern bin ich etwas verwundert, wo der ansonsten geschätzte Metal Hammer Kollege Marc Halupczak dominante weihnachtliche Streicher und Glocken hört, so dass er sich erst durch eine Schicht Zuckerguss schlecken musste, um die Songs zu hören. Natürlich leben die Songs der Südfranzosen von großen Keyboards, es läuten auch mal Glocken und streichen Streicher, aber im Großen und Ganzen leben die Kompositionen doch von den starken Riffs sowie von Anthony Agnellos herausragendem Gesang. Die Rezension im Metal Hammer erinnerte mich eher an MAJESTICA oder MEMORIES OF OLD und die musizieren nun doch in einer ziemlich anderen Ecke. DARKTRIBE verbinden kraftvolle Riffs mit großen Melodien und wirken dabei zu keiner Sekunde schmalzig oder kitschig, auch wenn es natürlich neoklassische Momente und Arrangements gibt. Doch unterm Strich klingen die Kompositionen auf „Forgotten Reveries” zu ernsthaft, um aufs Gleis der Bubble-Gum-Melodic-Metal-Franktion abgeschoben zu werden. Sicherlich sind (je nach Geschmack) nicht alle Songs des Albums gleich gut, aber richtige Ausfälle gibt es meiner Meinung nach auch nicht und ich kann mir „Forgotten Reveries” problemlos in Dauerschleife anhören – wenn ich in der richtigen Stimmung dazu bin.
DARKTRIBE unterstreichen mit „Forgotten Reveries” einmal mehr, dass sie trotz aller qualitativen Konstanz zu den unterbewertetsten Bands des Genres gehören und gut 30 Jahre nach ihrer Gründung endlich auch von einer breiteren Hörerschaft gehört werden sollten. Man wird es jedenfalls nicht bereuen, so viel kann ich versprechen.