Musikalisch sind sie allerdings eine ganz andere Liga, hier würde ich dann eher mit den Schwaben von Kissin Dynamite vergleichen.
Nicht umsonst durfte sich Sänger Gabriel Garcia im letzten Jahr, im zarten alter von 14 Jahren, die Bühne mit einer Größe wie Ozzy teilen. Zwar wird die Band von „Spin“ mit Bands wie Metallica, Megadeth und G`N´R verglichen, wahrscheinlich waren das aber die einzigen Bands, die der Redakteur kannte, denn musikalisch haben die genannten Truppen keinerlei Ähnlichkeiten zu Black Tide (sieht man mal von der Coverversion von „Hit The Lights“ ab). Die Herren aus Miami such, ähnlich wie Kissin Dynamite, noch etwas ihren Stil, bewegen sich aber meist im melodischen Metal/Hardrock Bereich, und mischen den ein oder anderen teutonisch klingenden Powermetalhappen bei (z.B. die Oooooohhooooohhhs in „Warriors of Time“). Mir verschwimmen vor dem geistigen Ohr eher alte Dokken, alte Mötley Crüe, Pink Creams „Games People Play“ und ein bisschen Hammerfall.
„Hit the lights“ ist für meinen Geschmack nicht so stark wie das Original, zeigt aber vielleicht doch wess Geistes Kind Black Tide sind. Dementsprechend haben wir es bei „Light From Above“ mit einem recht hörenswerten Debüt einer jungen Band zu tun, die noch etwas auf der Suche nach sich selbst ist. So oder so klingt die Band aber frischer als verschiedene ihrer Mitstreiter und so darf man hier wohl mit Recht auf den Nachfolger gespannt sein.
Na ja, und das metaltypische Cover ist auch irgendwie kultig. Ich frage mich, ob sich die Jungs auch mit heißer Nadel „Ozzy“ und „Hate“ auf die Finger stechen?
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