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Miasmal - Tides Of Omniscience

VÖ: 03. Februar 2016   •   Label:  Century Media

Nicht nur musikalisch hat sich etwas verändert. Zunächst fällt auf, dass MIASMAL beim Artwork ordentlich an Qualität zugelegt haben. Das Cover von ´Tides Of Omniscience´ ist wirklich gelungen, das des Vorgängers war eine unwürdige Verpackung.

Eine starke Verbesserung in der B-Note also, nun aber zur A-Note. Die erwähnten Erweiterungen des Sounds der Schweden können mich nicht alle überzeugen. Sicher klingt ´Tides Of Omniscience´ variantenreicher, doch nicht alle neuen Elemente gefallen mir gleich gut. Wirklich gelungen ist ´Deception´ dessen Gitarrenarbeit mich in einem Part an glorreiche DISSECTION Tage erinnert. Der Song nimmt eine gekonnte Wende und rockt ab der Hälfte in bewährter Manier los.
Die immer wieder durchscheinenden eher epischen und verspielteren Momente hingegen gefallen mir weniger. Sie sorgen dafür, dass das aktuelle Album weniger knackig und räudig als ´Cursed Redeemer´ klingt. Gerade diese Grundstimmung mochte ich an dem vorangegangenen Album. Diese Veränderungen sind aber nicht so gravierend, wie es sich anhört. Mit ´Dark Water´ oder ´Fear The New Flesh´ gibt es weiterhin straighte Rocker. Und auch die anderen Songs sind keinesfalls schlecht, nur nicht so gut wie die alten Sachen.

Der rockige Death Metal von MIASMAL überzeugt mich mehr als die neue ENTOMBED A.D. Vielleicht packe ich den Vorgänger in das Cover der aktuellen Scheibe, dann ist es ein großartiges Package.

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