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Fargo – Live in 25

VÖ: 12. September 2025   •   Label  Steamhammer/SPV, Steamhammer
„Kraftvoll. Echt. Club-Atmosphäre. Rock.“ – So fasst die KI das „Live in 25“-Album der hannoverschen Rocklegende FARGO in fünf Worten zusammen. Und anders als die KI kann der Rock-Fan aus Fleisch und Blut diese Aspekte des Albums auch wahrhaftig erleben.

Im Gegensatz zu vielen anderen Rockgrößen spielen FARGO keinen Rockklassiker vom Band ab, um ihre Show einzuleiten, sondern grooven sich mit einem gediegenen Instrumental in die Show. Was auf „Live in 25“ zu hörne ist, ist ein Zusammenschnitt der Tour aus dem Jahr 2024. Dass hier keine komplette Show veröffentlicht wurde, tut der Atmosphäre des Albums keinen Abbruch und ist ja auch seit jeher Sitte. Mit „Rain of Champagne“ und „Gimme That Bone“ vom 2021er Album „Strangers D'Amour“ haut das Quartett aus der niedersächsischen Landeshauptstadt gleich zu Beginn zwei bärenstarke Song raus. Nur um sich anschließend über „Leave it“ zum groovigen „I’m a Loser“ aus dem Jahr 1980 vorzuarbeiten.
Die Truppe, in deren Reihen sich nicht nur SCORPIONS-Gitarrist Matthias Jabs seine Sporen verdiente, sondern aus der in den 80ern auch die Band VICTORY hervorging, spielt sich durch ein starkes Set voller rockiger Emotionen, die Freunde von TOM PETTY ebenso begeistern dürften wie die Anhänger von ZZ TOP und bluesigen Southern Rock Bands. Aber natürlich haben sich FARGO über die Jahre auch ihren eigenen norddeutschen Charme erhalten, so dass man auch Parallelen zu frühen SCORPIONS finden kann. Die Setlist umfasst die sechs Studioalben der Rocker und reicht somit bis ins Jahr 1979 zurück – das Jahr, in dem THUNDERHEAD/NITROGODS-Gitarrist Henny Wolter 13 Jahre alt war. Heute steht der gebürtige Hannoveraner an der Seite von den FARGO-Gründungsmitgliedern Peter Korn und Peter Ladwig, wobei letzterer früher auch bereits für THUNDERHEAD tätig war. An den Kesseln sitzt nach wie vor ex-MOB RULES Drummer Nikolas Fritz, der auch schon für Hennys NITROGODS die Felle verdroschen hat. Doch bei FARGO geht alles gesitteter zu. Der Classic Rock des Quartetts ist nie aggressiv, sondern lädt ein zum Grooven und zum Chillen. „Kraftvoll“ und „echt“ sind dabei definitiv Kennzeichen des Albums. FARGO gehören zweifelsohne zum musikalischen Urkorn der hannoverschen und deutschen Rockszene und sie stehen exemplarisch für die Art des harten Rock, der in Hannover heimisch ist – was häufig übersehen wurde und wird.
Das Schönste an Hannover mag nach wie vor der Zug nach Hamburg sein, doch der Rock ´N‘ Roll Train namens FARGO kann sich auch sehen – und vor allem hören – lassen.

28.11. Aachen - Franz

06.02. Bensheim - Musiktheater Rex

07.02. Unna - Lindenbrauerei

11.04. Wilhelmshaven - Pumpwerk

17.04. Krefeld - Jazzkeller

18.04. Syke - Gemeinschaftshaus

28.04. Bonn - Harmonie

15.08. Bad Münder - Open Air

11.09. Wermelskirchen - Haus Eifgen


Fargo - Frontpage Lover (live) (Official Visualizer)
Gimme That Bone (Live)
 
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