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Mors Principium Est - Darkness Invisible

VÖ:   •   Label  Reigning Phoenix Music (RPM)
Mehr als ein viertel Jahrhundert treiben Mors Principium est nun schon ihr melodisches Death Metal Unwesen. Und zum Glück stehen die Finnen jetzt mit ihren neunten Longplayer in den Startlöchern. Die Tage werden kürzer, die Dunkelheit nimmt zu, aber mit „Darkness Invisible“ kommt gar nicht erst irgendeine Form von Müdigkeit auf.
Denn die Finnen legen nicht nur ein erfrischend dynamisches Tempo vor, sondern sie lassen in ihren brachialen düsteren Riffgefilden immer wieder ein melodisch eingängiges Licht brennen. Veredelt wird das dann mit mitreißenden, virtuosen Gitarrensoli. Weltklasse! Sehr schön zu beobachten in dem Track 'Beyond The Horizon'. Stilbildend sind darüber hinaus die abwechslungsreichen Vocals: von rockröhrig-rau, über infernal-growlig bis hin zu schwarzmetallisch-diabolisch ist alles zu hören.

Hinzu kommen hintergründige, aber deutlich wahrnehmbare symphonische Elemente, die dem Sound eine ungeahnte Intensität, Atmosphäre und Dichte verleihen, aber immer so gekonnt dosiert werden, dass man dessen nicht überdrüssig wird. Etwas Besonderes sind darüber hinaus die Interludia, die wie 'Tenebrae Latebra' (Versteck der Dunkelheit) oder 'An Aria Of The Damned' überaus symphonisch-operesk sowie meditativ-nachdenklich daherkommen und die wie die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm gekonnt das Folgende vorbereiten: zum einen den klassischen Melodisch-Death-Metal-Kracher 'Summoning The Dark', der all das aufzuweisen hat, was dieses Genre so anziehend macht.

Zum anderen das etwas gebremstere, aber dafür umso durchschlagendere, intensivere 'All Life Is Evil' mit seinen wahrlich unter die Haut gehenden weiblichen Vocals. Hinreißend ist außerdem der Faible der Finnen für die Antike und die lateinische Sprache, was sich sehr schön an dem einen oder anderen Songtitel zeigt (Venator: Jäger; Avernus: Unterwelt).

Fazit: Mors Principium Est legen mit „Darkness Invisible“ ein überaus gelungenes melodisches Death Metal Album vor, das vor allem durch seine unbändige erfrischende Dynamik, seine düstere infernale Brachialität und seine mitreißende melodiöse Eingängigkeit zu überzeugen vermag. Genau das Richtige, wenn die Tage wieder kürzer werden...
MORS PRINCIPIUM EST - Summoning The Dark
 
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