Fallen wir gleich mit der Ramme und dem geborstenen Tor auf den Burghof: Folk Metal ist ein (Sub-)Genre, was ich nicht verfolge. Ich bin auch nicht mittelalter- oder fantasy-affin. Dass ich mir nun Feuerschwanz vor die virtuelle Brust (eher vor die Ohren und Herz und Verstand) nehme, liegt am Gitarristen Hans Platz, den ich als Foristen vor allen Dingen über das größte deutschsprachige Musikerforum virtuell kennenlernte [www.musiker-board.de; vermutlich sogar Europas größtes fachspezifisches Internetforum; seit 2011 unter dem Dach des Musikhaus Thomanns (mittlerweile das weltgrößte Musikhaus; das Twilight Magazin ist überbrigens Affiliate von Thomann, also gerne über unsere Homepage auf die Homepage von Thomann zum Bestellen gehen)] und einem Interview mit ihm durch seine Gitarrenmarke Framus vom 21. Juli 2025, was auf YouTube veröffentlicht wurde. Er ist halt grundsympathisch und ein guter Musiker.
Wie geschrieben, Feuerschwanz waren mir durchaus schon geläufig durch Beiträge Hans Platz' im Internetforum. Der nationale Auswahlprozess für den ESC bedeutete mit ihrer Teilnahme, dass ich von ihnen nun auch mehr als nur den Namen wahrnahm. Dass nun ein anderer Act bevorzugt wurde und die unbetritten zu Publikumslieblingen avancierten Feuerschwanz nicht das Rennen machten, ist hinreichend durch andere kommentiert worden. Und dass der ESC rational, oder besser transparent, nachvollziehbare Entscheidungen liefert, ist auch ein Wunschtraum. Da können sich unsere Leserinnen und Leser glücklich schätzen, denn wir sind im Bestreben unsere Noten zu begründen. Dennoch bleibt Musik auch immer subjektiv. Und die Einzelmeinung einer Kritikerin oder eines Kritikers ist eben auch nur eine subjektive Einzelmeinung.
Für mich sind Streichtitel das durch den ESC Auswahlprozess bekannte Knightclub und Gangnam Style. Auch, wenn ich das Augenzwinkern bei Knightclub wahrnehme, ist die Komposition für mich wie wildern in frendem Revier. Knightclub bedient sich zusehr Electric Callboy Stilistik. Auch Gangnam Style. Die Instrumentierung ist fraglos Feuerschwanz. Ich gebe sogar zu, dass die Strophen ziemlich gut klingen, aber Chorus und Refrain gehören einfach einem Lied, bei dem ich im Original schon im Strahl speihen wollen würde. Aber ich habe Contenance.
Valhalla ist ein Duett mit der gereiften Doro Pesch. Gods of Thunder und Valhalla hat man noch nie in Liedern gehört. Räusper. Doros Stimme klingt etwas müde und schneidet sich nicht mehr durch die Frequenzen, wie zu Warlockzeiten. Das ist der Lauf des Lebens. Auf alle Fälle - wie auch bei anderen Songs - hat die Band ein Händchen für "Partymetal", vor allen Dingen die Fans der Band dürften die Affimartion haben, in einer sehr rustikalen Taverne zu sitzen, und von den Spielleuten ins Mitgröhlen verführt zu werden.
Tanz der Teufel, Drunken Dragon, Eisenfaust und Avalon können da als weitere Beispiele herhalten.
Die Produktion klingt sehr fett, erlaubt dabei trotzdem den einzelnen Musikerinnen und Musikern Raum im Bandsound wahrgenommen zu werden. Der zunehmende Gebrauch englischer Texte erlaubt das leichtere Erschließen internationaler Märkte - wobei unsere Muttersprache kein Hinterungsgrund ist, was besonders Rammstein zeigt. Mir haben sehr gut die Lieder Avalon, Name der Rose sowie Lord Of Fyre (mit Lord Of The Lost) gefallen, da sie meiner stilistischen Komfortzone nahe kommen. Auch wenn mir das Akkord-/Powerchordgeballere von Nightwish ein ermüdetes Kopfschütteln abringt (weil man mehr mit den Saiten einer E-Gitarre und den eigenen Fingern anstellen kann), so ist mir ihr Metalstil unter dem Einsatz von Dudelsack und Flöten lieber.
Für mich sind Streichtitel das durch den ESC Auswahlprozess bekannte Knightclub und Gangnam Style. Auch, wenn ich das Augenzwinkern bei Knightclub wahrnehme, ist die Komposition für mich wie wildern in frendem Revier. Knightclub bedient sich zusehr Electric Callboy Stilistik. Auch Gangnam Style. Die Instrumentierung ist fraglos Feuerschwanz. Ich gebe sogar zu, dass die Strophen ziemlich gut klingen, aber Chorus und Refrain gehören einfach einem Lied, bei dem ich im Original schon im Strahl speihen wollen würde. Aber ich habe Contenance.
Valhalla ist ein Duett mit der gereiften Doro Pesch. Gods of Thunder und Valhalla hat man noch nie in Liedern gehört. Räusper. Doros Stimme klingt etwas müde und schneidet sich nicht mehr durch die Frequenzen, wie zu Warlockzeiten. Das ist der Lauf des Lebens. Auf alle Fälle - wie auch bei anderen Songs - hat die Band ein Händchen für "Partymetal", vor allen Dingen die Fans der Band dürften die Affimartion haben, in einer sehr rustikalen Taverne zu sitzen, und von den Spielleuten ins Mitgröhlen verführt zu werden.
Tanz der Teufel, Drunken Dragon, Eisenfaust und Avalon können da als weitere Beispiele herhalten.
Die Produktion klingt sehr fett, erlaubt dabei trotzdem den einzelnen Musikerinnen und Musikern Raum im Bandsound wahrgenommen zu werden. Der zunehmende Gebrauch englischer Texte erlaubt das leichtere Erschließen internationaler Märkte - wobei unsere Muttersprache kein Hinterungsgrund ist, was besonders Rammstein zeigt. Mir haben sehr gut die Lieder Avalon, Name der Rose sowie Lord Of Fyre (mit Lord Of The Lost) gefallen, da sie meiner stilistischen Komfortzone nahe kommen. Auch wenn mir das Akkord-/Powerchordgeballere von Nightwish ein ermüdetes Kopfschütteln abringt (weil man mehr mit den Saiten einer E-Gitarre und den eigenen Fingern anstellen kann), so ist mir ihr Metalstil unter dem Einsatz von Dudelsack und Flöten lieber.
Feuerschwanz' Knightclub ist top produziert, kurzweilig, unterhaltsam und gute Laune machend und wird sie weiterhin auf der Erfolgsspur halten.